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Cowboys können erst am Wochenende kommen / Warnschilder und Tempo 50

Vorsicht, die Rindviecher sind los!

Pötzen. Die Cowboys aus Nordhessen, die Hessisch Oldendorfs Ordnungsamtsleiter Wolfgang Linde am Montagnachmittag gebeten hatte, sieben ausgebüxte Highland-Rinder einzufangen und zu ihrer Weide zurückzutreiben (wir berichteten), sind gestern nicht ins Weserbergland gereist. Sie haben momentan sehr viel Arbeit zu erledigen, können erst am Wochenende oberhalb von Höfingen-Texas ihre Lassos schwingen. Ob sie dann noch benötigt werden, ist fraglich.

veröffentlicht am 07.05.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.05.2017 um 17:46 Uhr

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Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Seit Freitag sind die Ausreißer im Wald unterwegs und grasen die Umgebung ab. Anfangs waren es 20, mittlerweile sind es nur noch sieben Hochland-Rinder. Tagsüber liegen sie im Dickicht, abends kommen sie heraus und suchen nach Futter. „Experten sagen, dass sich diese Nutztiere ähnlich wie Wildtiere verhalten“, sagt Linde, der auch gestern wieder im Wald zwischen Fischbeck und Höfingen unterwegs war, um die Lage zu beurteilen. Momentan gehe von den Rindviechern keine akute Gefahr aus, meint der Ordnungsamtschef.

Vorsorglich hat Linde an der Kreisstraße 88 zwischen Fischbeck und Höfingen und an der Landestraße 423 zwischen Höfingen und Pötzen Warnschilder aufstellen lassen. Auf diesen Strecken wurde die Geschwindigkeit von 100 auf 50 Stundenkilometer reduziert. Aber auch am Pötzer Kirchweg wird vor frei laufenden Tieren gewarnt.

Der Bauer, dem die Herde gehört, soll sich – man höre und staune – wieder in Schottland aufhalten. Es heißt, der 61-jährige Fischbecker kehre heute nach Pötzen zurück und wolle erneut versuchen, seine Rinder einzufangen.

Hauptkommissar Wolfgang Römer, Leiter der Polizeistation Hessisch Oldendorf, wartet erst einmal ab, was heute passiert. Das Problem: Sollten die Rinder von Hunden aufgescheucht werden oder aus anderen Gründen auf die Straße laufen und Autofahrer gefährden, bliebe als letztes Mittel nur noch die Erschießung der Tiere. Die Polizei steht im Kontakt mit der Jägerschaft.

Schilder warnen vor frei laufenden Tieren. Auf zwei Straßen gelten neue Geschwindigkeitsbegrenzungen. Wo sich die Rinder derzeit aufhalten, weiß niemand. Dana



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