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Vorstellung der Straßenbaumaßnahmen zur Dorferneuerung / Im Frühjahr gehen die Arbeiten in Fischbeck weiter

Vorschläge der Anlieger ins Konzept eingearbeitet

Fischbeck (bj). „Wir bauen die Straßen für Sie und nicht für den Arbeitskreis Dorferneuerung oder den Ortsrat“, sagt Christan Mork, als er den Anwohnern der Straßen Auf dem Harze und Zeisigweg die Konzepte für die nächste Phase der Dorferneuerung vorstellt. Es sei noch nichts entschieden und zu diesem Zeitpunkt noch möglich, Vorschläge und Hinweise der Anlieger in den Plänen zu berücksichtigen, so der Mitarbeiter des Fachbereichs III im Hessisch Oldendorfer Rathaus.

veröffentlicht am 30.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 01:21 Uhr

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Die Anlieger, die vom Ausbau des zweiten Bauabschnittes Auf dem Harze betroffen sind, nehmen das Angebot an. Aus ihren Reihen kommt der Vorschlag, zwei öffentliche Parkplätze zu schaffen. Und zwar unmittelbar zu Beginn des Straßenastes gegenüber der Sparkasse hinter einer Stützmauer. Dort hatten die Planer ursprünglich vorgesehen, auf dem städtischen Grundstück einen Baum zu pflanzen. Da der Straßenraum sehr eng ist und wenig Parkmöglichkeiten bietet, sei es doch gut, „Parkplätze zum Beispiel für Mitarbeiter von Pflegediensten einzurichten“, so eine Anliegerin. Der Vorschlag findet die Zustimmung aller Anwesenden und wird umgehend in das Planungskonzept aufgenommen.

Der Ausbau der abschüssigen, schmalen Straßen werde für die Firmen eine echte Herausforderung, sagt Mork. Da die Straßen sehr eng sind, gibt es keinen Platz für ein Materiallager und der Einsatz großer Maschinen sei schwierig. „Das vorhandene Natursteinpflaster wird hochgenommen und in der Fahrbahnmitte auf 2,50 Meter Breite wieder verlegt. Um ein einheitliches Bild zu bekommen, werden die Seiten mit dem Betonsteinpflaster ergänzt, das auch im ersten Bauabschnitt verlegt worden ist“, erklärt Christian Mork.

Die spannende Frage, welche Kosten für den Ausbau denn wohl auf die Anlieger zukommen, beantwortet Thomas Breitkopf, im Rathaus für Straßenausbau- und Erschließungsbeiträge zuständig. „Die Beitragsfläche ist größer als die Grundstücksfläche, da die Nutzungsfläche, also die Zulässigkeit von Vollgeschossen, dazu gerechnet wird“, macht er deutlich. Veranschlagt sind die Gesamtkosten für die Straßenneugestaltung mit 121 000 Euro, so Breitkopf. Da der Ausbau im Rahmen der Dorferneuerung stattfindet, beteiligt sich das Land Niedersachsen mit 50 Prozent der Nettobausumme, das sind 51 000 Euro. Die übrigen 50 Prozent teilen sich die Stadt Hessisch Oldendorf, die 40 Prozent davon übernimmt. Und 60 Prozent der Kosten bleiben für die Anlieger, erklärt der Mitarbeiter des zuständigen Fachbereichs.

Während die Baumaßnahme Auf dem Harze und im Zeisigweg im Frühjahr beginnen soll, ist der Ausbau der beiden Zufahrten zum Helmburgisplatz für den Herbst geplant. Christian Mork betont, dass es wichtig ist, „dass der Platz und die Zufahrten wie aus einem Guss erscheinen.“ Daher würden die Materialien verwendet, die bereits bei der Gestaltung des Helmburgis-platzes Verwendung fanden. „Das ist finanziell aufwendig, da die Natursteine und der Splitt teuer sind“, erklärt er. Die Kosten für beide Zufahrten werden mit rund 85 000 Euro veranschlagt. Das Land beteiligt sich mit 36 000 Euro. Die Anlieger der Zufahrt zum Helmburgisplatz von der Stiftstraße aus werden zur Zahlung von Straßenausbaubeiträgen in der Höhe von 60 Prozent nach Abzug der Landeszuschüsse herangezogen. Bleiben für die Stadt die restlichen 40 Prozent.

Nach der Bürgerversammlung stimmte der Ortsrat Fischbeck den Plänen zu. Nun sind der städtische Bauausschuss und der Verwaltungsausschuss in den nächsten Wochen an der Reihe, bevor die Ausschreibung der Arbeiten erfolgt.

Auf dem Harze ist die Straßenoberfläche alles andere als gut. Im Frühjahr beginnt die Sanierung.

Foto: bj



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