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Culturverein startet mit Rock-Pop

Von Stanley Park bis Theater im Gartenpark

HESSISCH OLDENDORF. Der Culturverein in Hessisch Oldendorf hat auch für dieses Jahr ein attraktives Programm erarbeitet und bekannte Künstler verpflichtet.

veröffentlicht am 05.02.2018 um 14:51 Uhr

„Kunst im Weg“ hat Jutta Mohr wörtlich genommen und 2016 ihren Ausstellungsort bei der Veranstaltung des Culturvereins entsprechend gestaltet. Foto: PJ

Autor:

Lene Dibbern
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Gestartet wird am Freitag, 23. Februar, im Kultourismusforum hinter dem Rathaus mit Musik und Lesung im Rahmen des Projekts „Als die Lieder laufen lernten“. Ab 19.30 Uhr werden Cornelie von Blum und Ilka Voß die Hintergründe zur Entstehung der Songs beleuchten, Wissenswertes zum Leben der Musiker, Songschreiber und zu den Bands erzählen. Wohl die meisten kennen Sweet Caroline von Neil Diamond, aber kaum jemand weiß, warum der Song so heißt. Danach spielt die Gruppe Stanley Park – das sind Michaela Jeretzky, Michael Boden und Stefan Gliwitzki – die Rock- und Popsongs.

„Als die Lieder laufen lernten“ ist ein erfolgreiches Projekt, das bisher volle Häuser brachte. So wird es sicherlich auch in Hessisch Oldendorf sein. Deshalb empfehlen die Organisatoren, sich frühzeitig eine Eintrittskarte zu sichern. Diese sind in der Buchhandlung von Blum in Hameln (Emmernstraße 20) und im Bürgerbüro des Hessisch Oldendorfer Rathauses im Vorverkauf für 12 Euro erhältlich. An der Abendkasse werden die Karten, sofern noch verfügbar, 14 Euro kosten.

Vormerken können sich Kunstinteressierte auch das Wochenende 8./9. September. An jenem Samstag und Sonntag wird in Lachem und Fuhlen „Kunst im Weg“ stattfinden. Diese beliebte Veranstaltung, die in zweijährigem Rhythmus durchgeführt wird, wird zum dritten Mal in diesen beiden Weserdörfern zu sehen sein. Vor zwei Jahren hatte der Culturverein erstmals nach Großenwieden und Welsede eingeladen. Bereits seit einigen Monaten sind Barbara Jahn und Britta Samsen-Huch dabei, namhafte Künstler aus ganz Deutschland für die Teilnahme an „Kunst im Weg“ zu begeistern.

Teilnehmer am Projekt zu finden, wäre nicht schwer, hätten sich die Vereinsvorsitzende und Britta Samsen-Huch nicht vorgenommen, alle zwei Jahre völlig Neues vorzustellen. „Künstlerinnen und Künstler, die einmal dabei waren, würden gern wiederkommen, doch wir wollen immer wieder neue Kunstschaffende für „Kunst im Weg“ begeistern“, sagt Barbara Jahn. Und das scheint auch in diesem Jahr zu gelingen. „Annähernd zehn Zusagen liegen bereits vor“, freut sich Britta Samsen-Huch. 15 Teilnehmer will der Culturverein im September an unterschiedlichsten Orten, in Scheunen, Kirchen, alten Arbeitsräumen von Handwerksbetrieben, unter freiem Himmel in Gärten oder auch in Pferdeställen und Treibhäusern in Lachem und Fuhlen vorstellen.


Abgestimmt auf die Fußball-Weltmeisterschaft

Nicht fehlen soll im Jahresprogramm des Culturvereins die Theatervorstellung von der Compagnie Charivari im Gartenpark hinter dem Münchhausen-Schloss in der Hessisch Oldendorfer Weserstraße. „Einen genauen Termin gibt es noch nicht“, bedauert Barbara Jahn. „Das hängt mit der Fußball-Weltmeisterschaft zusammen, wir wollen möglichst einen Termin anbieten, an dem die deutsche Nationalmannschaft spielfrei hat. Die Terminfindung ist schwer, wir stehen mit Michael Zimmermann, dem Spielleiter der Theatercompagnie der Universität Bielefeld, in Verhandlungen“, sagt die Vorsitzende des Culturvereins.

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