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Mehr Gleichberechtigung in der Erziehung sorgt für bessere Integration – sagen zwei türkische Väter

Von fleißigen Mädchen und verwöhnten Jungs

Hessisch Oldendorf (doro). Mesut Özdemir ist hin- und her gerissen. Ein wenig hält die Tradition ihre ordnende Hand über seinem Weltbild, aber nur ein wenig. Denn eigentlich findet er sehr mutig, was seine Landsmännin Selda Yasaroglu über die Integrationsproblematik von Zuwanderern gesagt hat (wir berichteten). Mutig, wie sie ihre eigenen Erfahrungen schildert. Auf der einen Seite kann er nachvollziehen, was sie meint, auf der anderen Seite sei es unter Türken einfach nicht üblich, öffentlich über familiäre Dinge zu sprechen. Doch vor allem, was die Erziehung der Jungen angeht, gibt er ihr recht. „Sie werden oft sehr verwöhnt, das ist später problematisch“, sagt der Vorsitzende der türkischen Gemeinde. Dadurch, dass sie glauben, die Familie hält in jeder Situation ihre schützenden Hände über sie, denken einige, sie können machen, was sie wollen.

veröffentlicht am 29.10.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 04:41 Uhr

Dass sie sich frei entfalten kann, wünscht Ali Yasaroglu für sei


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