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Starke Gemeinschaft in Friedrichsburg / Zusammenhalt im Dorf mit allen Generationen prägt die Mitglieder

Von 140 Einwohnern engagieren sich 98 in der Feuerwehr

Friedrichsburg (gro). Umgeben von Wald liegt der Ort Friedrichsburg mit seinem Ober- und Unterdorf auf dem schönsten Flecken dieser Erde – da sind sich die 140 Einwohner einig. Mehr noch: „Ohne unsere Feuerwehr mit ihren heute 98 Mitgliedern geht hier gar nichts“, heißt es. So verwundert es nicht, dass sie am Wochenende ihr 80-jähriges Bestehen mit Freundschafts- und den Feuerwehrstadtwettbewerben der Stadt Hessisch Oldendorf sowie den Einwohnern feierte.

veröffentlicht am 04.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 17:21 Uhr

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Von 21 Feuerwehrmännern und dem Ortsbrandmeister Friedrich Duhe wurde die Ortswehr Friedrichsburg 1932 gegründet. Mit einer Tragkraftspritze wurde sie ausgerüstet, es folgten ein Anhänger für die Spritze, in den 1960er Jahren ein erstes Tragkraftspritzenfahrzeug, vor fünf Jahren der neue Opel Movano. Das Feuerwehrhaus wurde 1965 gebaut und 1986 auf den heutigen Stand gebracht. Die Geschicke der Wehr leiteten die Ortsbrandmeister Eduard Wallbaum, Oskar Krüger, Christian Ochsenbruch und Heinrich Wieneke, heute steht Frank Bille an der Spitze. Den Erfolg der Feuerwehr Friedrichsburg erklärt Bille so: „Grundstock unserer Wehr mit heute 24 Aktiven ist die Jugendfeuerwehr mit ihren sieben Jungen und acht Mädchen. Sie sorgen für Leben, Aktivität, Vielfalt und Zusammenhalt, so zum Beispiel bei unserem Osterfeuer, das wie ein Zuckerhut aufgebaut ist – und das seit 40 Jahren. Ganz wichtig bei uns im Ort ist aber, dass bei uns im wahrsten Sinne nach dem Spruch ,Einer für alle, alle für einen‘ gehandelt wird. Für einen Friedrichsburger und vor allen Dingen Feuerwehrmitglied ist das nicht nur ein Satz, ja, das ist schon fast Gesetz, und noch eines ist entscheidend: Die Kinder werden schon in jüngstem Alter von den Eltern mit zur Feuerwehr gebracht und so lernen die von klein auf an die Feuerwehr kennen.“ So erging es auch Bille, der unter dem verdienten Ortsbrandmeister und Stadtbrandmeister Heinrich Wieneke groß wurde und sein Feuerwehrhandwerk erlernte. Wieneke prägte, wie kaum ein anderer, die Feuerwehr von Friedrichsburg über 24 Jahre. Übrigens leitet dessen Sohn Andreas die Jugendfeuerwehr seit 15 Jahren – und der bekennt: „Die Arbeit mit den Jugendlichen macht Spaß, nicht zuletzt auch wegen der Erfolge auf Stadt- und Kreisebene.“

Die Stadtwettbewerbe 2012 gewann die Feuerwehr Heßlingen (413,16 Punkte) vor Friedrichsburg 2 (406,84 Pkt.) und der Feuerwehr Hemeringen 2 (405,34 Pkt.).



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