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Vieles wird durch Eigenleistung erst möglich

Heßlingen (pj). Die Ortsfeuerwehr bekommt ein größeres Auto. Die Fahrzeughalle reicht dafür nicht aus. Es muss angebaut werden. Die Feuerwehrleute wollen mit Eigenleistung helfen, die Kosten gering zu halten. 

veröffentlicht am 29.04.2011 um 15:55 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 17:21 Uhr

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Heßlingen (pj). Die Ortsfeuerwehr bekommt ein größeres Auto. Die Fahrzeughalle reicht dafür nicht aus. Es muss angebaut werden. Die Feuerwehrleute wollen mit Eigenleistung helfen, die Kosten gering zu halten.

Schon seit Jahren ist es geplant, das Feuerwehrhaus zu erweitern, gut, dass der Bau noch nicht hochgezogen wurde, denn die Bodenplatte, die gegossen worden war, ist zu klein.
 Die SPD-Stadtratsfraktion hat sich bei ihrer Bereisung das Feuerwehrhaus angesehen und erläutern lassen, was dort noch alles verändert werden soll. Wie der Fraktionsvorsitzende Dirk Adomat erklärt, „macht es Sinn, auch den Zeugraum umzubauen“. Müssen die Feuerwehrleute ausrücken, wird es eng im Eingangsbereich zum Zeugraum. „Sieht man die kleine Tür, kann man sich gut vorstellen, wie es hier eng wird, wenn Eile geboten ist“, sagt Adomat.
 Noch gibt es keine konkreten Zahlen für den geplanten Um- und Erweiterungsbau, doch die Sozialdemokraten, die mit den drei Abgeordneten der Grünen, die die Mehrheit im Hessisch Oldendorfer Stadtrat stellen, haben erfreut zur Kenntnis genommen, dass die Mitglieder der Stützpunktwehr in Heßlingen bereit sind, Eigenleistungen zu erbringen. Das Prinzip hat sich seit Jahren in der Stadt bewährt, von öffentlichen Geldern wird das Material gekauft, und die Feuerwehren oder Vereine übernehmen die Arbeiten. Dieses persönliche ehrenamtliche Engagement entlastet das Stadtsäckel und wird deshalb von den Politikern auch gern gefördert.
 Seit Jahren führt die SPD-Ratsfraktion regelmäßig Bereisungen der Ortsteile durch, um sich gerade in den dörflichen Bereichen die durchgeführten, laufenden und gewünschten Maßnahmen anzuschauen. „Es geht hier nicht darum, Versprechungen zu machen, sondern mit den Bürgern, den Vereinsvorständen, sonstigen Vertretern des Ortes und dem Ortsbürgermeister ins Gespräch zu kommen und deren Meinung zu hören“, betont Sonnentals Ortsbürgermeister Jost Beckmann.
 Beim Besuch in Heßlingen machten sich die Politiker auch ein Bild von der Situation an der Grundschule und dem dortigen Sportgelände. An der Sonnental-Grundschule sind im letzten und abschließend in diesem Jahr umfangreiche energetische Maßnahmen und dringende Sanierungs- und Renovierungsarbeiten durchgeführt worden. Die Maßnahmen konnten zum größten Teil aus Förderprogrammen finanziert werden, so dass der Kostenanteil der Stadt nur gering ausfiel.
 Der ehemalige Ortsbürgermeister des Sonnentals, Walter Stock, erzählte von alten Wunden und warum die Grundschule überhaupt gegründet worden war.

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