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Was halten Sie vom Betreuungsgeld?

Versäuft die Unterschicht die Kohle ihrer Kinder?

Hessisch Oldendorf (doro). Zu Beginn der Legislaturperiode ist ein Streit über das Betreuungsgeld entbrannt, das an alle Familien, die Kinder bis zu drei Jahren zu Hause betreuen, ab 2013 gezahlt werden soll. Der Berliner Bezirksbürgermeister (Neukölln) Heinz Buschkowsky glaubt, dass dieses Geld den Kindern nicht zugute kommt, sondern dass die „deutsche Unterschicht die Kohle ihrer Kinder versäuft“. Buschkowsky fordert stattdessen kostenlose staatliche Betreuung.

veröffentlicht am 09.11.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 01:41 Uhr

Bürgermeister Harald Krüger 
 Foto: Dana
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Herr Krüger, glauben Sie, dass das Betreuungsgeld eine gute Lösung ist oder wäre das Geld an anderer Stelle besser investiert?

Der Forderung nach einer für Eltern kostenfreien Betreuung, gerade in der frühkindlichen Bildung, möchte ich mich anschließen. Eltern sollen vorbehaltlos die Wahl haben zwischen der Kita und einer Zuhause-Betreuung. Von der Idee, Eltern über Geldleistungen zu „motivieren“, ihr Kind zu Hause zu behalten, halte ich persönlich nichts.

Sehr wohl ist mir bewusst, dass die kommunale Betreuung kostenintensiver ist und die Kommunen entsprechend dazu in die Lage versetzt werden müssen. Sofern direkte Leistungen an die Eltern gegeben werden sollen, muss dies diskriminierungsfrei erfolgen.

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