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Verein für Kinder- und Jugendarbeit muss an Verhandlungstisch

Hessisch Oldendorf (pj). „In unserer Stadt leben viele Jugendliche mit Migrationshintergrund, um die wir uns schon seit Jahren intensiv kümmern. Es kann nicht sein, dass nun ein Verein sagt, wir machen Integrationsarbeit und stimmt es mit niemanden ab“, beschreibt Bürgermeister Harald Krüger in der Sitzung des Ausschusses für Schule, Familie und Sport das Problem, das es zwischen den Vertretern der Stadt und dem Verein für Kinder und Jugendarbeit gibt. Versuche, eine Vereinbarung zu schließen waren gescheitert, da der Verein sich nicht kompromissbereit gezeigt habe, führte Krüger aus.

veröffentlicht am 26.03.2009 um 15:06 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 15:41 Uhr

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Hessisch Oldendorf (pj). „In unserer Stadt leben viele Jugendliche mit Migrationshintergrund, um die wir uns schon seit Jahren intensiv kümmern. Es kann nicht sein, dass nun ein Verein sagt, wir machen Integrationsarbeit und stimmt es mit niemanden ab“, beschreibt Bürgermeister Harald Krüger in der Sitzung des Ausschusses für Schule, Familie und Sport das Problem, das es zwischen den Vertretern der Stadt und dem Verein für Kinder und Jugendarbeit gibt. Versuche, eine Vereinbarung zu schließen waren gescheitert, da der Verein sich nicht kompromissbereit gezeigt habe, führte Krüger aus. Der Bürgermeister verwies auch darauf, dass seitens der Stadt die Zahl der Mitarbeiter für die Jugendarbeit erhöht wurde.
 Nach Gesprächen, „nicht im Rathaus, sondern auf neutralem Boden, wie vom Verein gefordert, der sich auch noch anwaltliche Beratung zu Hilfe geholt hatte“, sei man ergebnislos auseinandergangen. Und schließlich habe der Vereinsvorstand den Vertretern der Stadtverwaltung, Amtsleiter Klaus-Dieter Leupold und Jugendpfleger Tarik Oenelcin, bei der letzten Zusammenkunft unmissverständlich erklärt: „Wir einigen uns auf unseren Entwurf oder gar nicht.“ Daraufhin seien von der Stadt auch keine weiteren Versuche unternommen worden, neue Gespräche aufzunehmen.
 Das hat dazu geführt, dass die vom Verein für Kinder- und Jugendarbeit bei der Stadt beantragte Geld zur Sicherung eines Antrages auf Bezuschussung durch den Bund bisher nicht geflossen sind. Dem Wunsch des Bürgermeisters nach „politischer Rückendeckung“ kamen die Ausschussmitglieder einmütig nach. „Wir wollen eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Verein, der Verwaltung und der Politik – unterschiedliche Auffassungen müssen ausdiskutiert werden“, betonte der Ausschussvorsitzende Günter Peschke.
 Bürgermeister Krüger, der die Arbeit des Vereins würdigte, aber kritisiert, dass „ein Exklusivitätsanspruch abgeleitet wird“, bekam die volle Unterstützung des Fachausschusses, der Verein für Kinder- und Jugendarbeit muss zurück an den Verhandlungstisch. Im Beschluss wird nämlich klargestellt: Der städtische Zuschuss wird zugesagt. Voraussetzung ist, dass eine Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung der Integrationsaufgabe und die Zusammenarbeit mit der Verwaltung abgeschlossen wird.



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