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Gelder, Toilettennutzung und Ausstattung noch in der Diskussion

Ungeduld auf Bewegungspark wächst

HESSISCH OLDENDORF. Der Bewegungspark in der Kernstadt ist von allen Seiten gewollt, Planungen laufen. Doch noch gibt es einige Kontroversen. Obwohl Politik und Seniorenbeirat sich schon länger einig sind, dass der Park für alle Hessisch Oldendorfer von Alt bis Jung möglichst schnell umgesetzt werden soll, können die Fördergelder aus Leader-Mitteln nicht vor Oktober bewilligt werden. Manch ein Hessisch Oldendorfer mag da monieren, dass es die Stadt nicht eilig mit dem Projekt habe. Doch als Haushaltssicherungskommune geht es nicht ohne Fördergelder. Werden diese bewilligt, soll der Park im Haushalt für 2017 stehen und Anfang des kommenden Jahres mit der Umsetzung begonnen werden. Dafür rechnet die Verwaltung derzeit grob mit einer Summe von 30 000 Euro.

veröffentlicht am 10.06.2016 um 16:56 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:56 Uhr

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Autor:

von Maike Lina Schaper
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Auf ein Grundstück hat man sich immerhin schon geeinigt, auch wenn das teilweise überschwemmt sein könnte. Die Familie Diers-Möller stellt eine Fläche an der Südseite des Münchhausenparks zur Verfügung. Diese steht nach Aussage der Stadtverwaltung allerdings um ein paar Zentimeter unter Wasser, wenn es starkes Hochwasser gibt. Doch Fachbereichsleiter Heiko Wiebuch beruhigt, die Fläche falle deswegen nicht als Standort für einen Bewegungspark aus. Hochwasser käme dort lediglich alle drei bis zehn Jahre vor und darüber hinaus wäre es eher ein Problem der Winter- als der Sommermonate, in denen der Park voraussichtlich am häufigsten genutzt wird. Andere Standorte, die die Verwaltung ins Auge gefasst, aber wieder verworfen hat, waren der alte Friedhof, eine Fläche am Stadtwall hinter dem Ärztezentrum Paulstraße, eine Umnutzung des Spielplatzes Nonnenkamp und eine andere Stelle weiter nördlich im Münchhausenpark.

Trotz der gelegentlich zu erwartenden Einschränkungen durch Hochwasser hält die Verwaltung den Standort in der Nähe des Münchhausenringes für die beste Wahl, denn er sei in das städtische Freizeitwegnetz eingebunden, zentral gelegen und eine öffentliche Toilette wäre auch in der Nähe. Mit öffentlicher Toilette ist allerdings nicht das öffentliche WC in der Schulstraße gemeint. Die Toiletten dort sind schließlich geschlossen und werden nicht extra für Besucher des Generationenparks geöffnet. Stattdessen könnten diese die Toiletten des Rathauses während der Öffnungszeiten nutzen. Auch wenn die Toilette im Rathaus ebenfalls barrierefrei ist, sorgte die Idee im Hessisch Oldendorfer Ortsrat für Kopfschütteln. Da ja eine öffentliche Toilette rund um die Uhr vorhanden sein könnte. Diese aber in verschlossenem Zustand obendrein ein schlechtes Signal für Touristen abgebe.

Am kommenden Montag, 13. Juni, befasst sich der Seniorenbeirat auf seiner Sitzung um 9.30 Uhr im Seniorenzentrum Lebensbaum erneut mit dem Bewegungspark. Vielleicht kommen dann auf der Wunschliste der Senioren noch ein paar Variationen für die Gestaltung des Parks hinzu. Sebastian Hoffmann (CDU) sprach sich in der jüngsten Ortsratssitzung für eine Boulebahn und ein Schachspiel aus, weil der Bewegungspark sicherlich zu einem Treffpunkt für Senioren werde. Boule und Schach fände auch die Vorsitzende des Seniorenbeirates, Elke Reuter, gut. Auch mehr Sitzgelegenheiten und einen Tisch könnte es ihrer Ansicht nach dort gut geben.



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