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Werbering zieht positive Bilanz für 2013 mit Käfertreffen als Highlight / Bierboulevard im September geplant

„Und alle zogen an einem Strang“

Hessisch Oldendorf. Der Blick zurück fällt überaus positiv aus. „Wir sind hochgradig zufrieden“, erklärt Jochen Huch, während ihm Karsten Bock vorbehaltlos beipflichtet. Die Vorstands-Doppelspitze des Werberinges Hessisch Oldendorf spricht gar von einem herausragenden Jahr 2013 – vor allem dank des „grandiosen“ Käfertreffens im Juni. „Das war einmalig, sensationell, tolle Werbung für die ganze Stadt“, geraten die Vorsitzenden geradezu ins Schwärmen. „Besser geht es nicht.“

veröffentlicht am 09.01.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:05 Uhr

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Matthias Aschmann

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Matthias Aschmann Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Der Werbering sei in die Planung des Käfertreffens eingebunden worden, habe unter anderem das Catering organisiert. Aus den Reihen des Werberinges sind laut Huch in diesem Zusammenhang Patrick Schimanke, Michaela Hennecke und Stefan Gebhard besonders lobend hervorzuheben. Das Käfertreffen sei zudem ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Gemeinschaft funktionieren kann – und muss. Alle hätten an einem Strang gezogen, auch die Bürger. Einzig im Marketingbereich müsse künftig noch mehr geschehen. Im Bereich Oldtimer sei Hessisch Oldendorf schließlich weltweit ein Begriff. Dieses Alleinstellungsmerkmal sei ein Pfund, mit dem man wuchern müsse.

Positiv ist aber auch die Bilanz für die anderen Veranstaltungen im Jahresverlauf: die Osteraktion in der Stadt, das Osterfeuer, die Bessmann-Eröffnung, der Baxmann-Lauf, der Martinimarkt und zum Abschluss der goldene Advent. Das Felgenfest habe zwar unter dem Hochwasser gelitten, dennoch habe Reinhard von Aulock ein tolles Programm auf die Beine gestellt, das sehr gut angekommen sei. Das Ziel, mit den Schulen, der Kirche und den Vereinen alle mit einzubinden, sei glänzend erreicht worden. Ohnehin sei die Zusammenarbeit mit den Vereinen sehr gut. Gleiches gelte für die Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Stadtmarketing, betonen Huch und Bock unisono.

Nicht ohne Stolz verweist die Werbering-Führung auf die Verlosungsaktion im Rahmen des goldenen Advents. Rund 7000 Gewinnspielkarten seien eingegangen – das entspreche einem Umsatz von etwa 300 000 Euro. 40 Geschäfte hätten mitgemacht, jeder habe sich mit 100 Euro an den 65 attraktiven Preisen beteiligt. Der Hauptgewinn in Höhe von 1000 Euro könne sich mehr als sehen lassen. Huch erinnert nicht zuletzt an die Weihnachtsbeleuchtung, die komplett vom Werbering finanziert worden sei. Allerdings würde man sich freuen, wenn weitere Bürger und Geschäftsleute die Aktion mit Spenden unterstützen würden. Die Stromkosten übernehme die Stadt, wofür man sehr dankbar sei.

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  • Im Bereich Oldtimer ist Hessisch Oldendorf weltweit ein Begriff. Dana
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  • Zum Felgenfest – hier der Gottesdienst auf der Fuhlener Brücke im vergangenen Jahr – soll es wieder ein abwechslungsreiches Programm geben. Dana

Der Blick voraus ist aus Sicht des Werberinges vielversprechend. Das Jahr 2014 sei weitgehend durchgeplant, werde neben Altbewährtem auch etwas Neues bieten. So wird laut Huch vom 5. bis 7. September zwischen Marktplatz und Langer Straße ein „Bierboulevard“ Premiere feiern, den ein externer Veranstalter aus Bad Oeynhausen im Auftrag des Werberinges veranstalten wird. Heimische Anbieter und Gaststätten sollen dabei die Möglichkeit erhalten, sich an der Biermeile zu beteiligen beziehungsweise mitzuwirken. Das sei Bedingung gewesen, unterstreicht Bock.

Zum Felgenfest werde es wie gewohnt ein zugkräftiges Programm geben, jedoch hoffe man, auf Hochwasser und Regen diesmal verzichten zu können. Zum Angebot im Jahr 2014 wird es darüber hinaus erneut den Martinimarkt, den Baxmann-Lauf, Osterfeuer und Osterschmuck sowie den goldenen Advent geben. Vier verkaufsoffene Sonntage sind geplant, jedoch noch nicht terminiert.

Die genaue Festlegung soll im Rahmen des offenen Stammtisches am Dienstag, 21. Januar, um 19 Uhr in der Pizzeria Pierrot beraten werden. Der Stammtisch, betonen die Vorsitzenden, sei offen für alle Bürger und nicht nur für Mitglieder. Über Anregungen würde man sich freuen, aber natürlich könne beim Stammtisch auch Kritik geäußert werden.

„Hessisch Oldendorf hat Potenzial“, unterstreicht Huch und verweist auf die florierenden Geschäftsangebote am Rande der Stadt. Von diesem Potenzial müsse auch die Innenstadt profitieren. Es gelte, Kundenströme entsprechend zu nutzen und zu leiten. Überlegt werde, in Bereichen mit hoher Kundenfrequenz mit Hinweisschildern auf die Fachgeschäfte in der Kernstadt aufmerksam zu machen.

Ein Hauptziel für 2014 sei es, die Bürger für Hessisch Oldendorf dahingehend zu begeistern, sich mit ihrer Stadt zu identifizieren und dort auch einzukaufen. Geplant sei unter anderem eine Aktion „Saubere Stadt“, in der alle Bürger tatkräftig helfen können, den Ort „herauszuputzen“ und von Unrat zu befreien. Ebenfalls auf der Agenda steht, die zahlreichen Leerstände zu reduzieren, neue Geschäfte in die Stadt zu locken.

An die Geschäftsleute appelliert der Werbering, wenigstens während der Fahrradsaison von Mai bis September die Geschäfte durchgängig geöffnet zu halten. Und an Politik und Verwaltung geht der Appell, den geplanten Kreisel im Bereich Münchhausenring/Weserstraße schnellstmöglich zu realisieren.

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