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Ab Mai 2015 wird der zweite Abschnitt der L 434 saniert – größtenteils unter Vollsperrung

Umleitung durch den Wald

Klein Heßlingen / Friedrichsburg. Derzeit wird die Landesstraße 434 zwischen den beiden Hessisch Oldendorfer Ortsteilen Klein Heßlingen und Friedrichsburg saniert. Die Anwohner werden durch die Bauarbeiten auf eine harte Geduldsprobe gestellt, zumal ein Durchkommen auf der Landesstraße für die Dauer der Baustelle stark eingeschränkt ist.

veröffentlicht am 04.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 13:41 Uhr

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Autor:

von christoph boßmeyer
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Ortsbürgermeister Jost Beckmann konnte im Ortsrat Sonnental zumindest berichten, dass „die Bauzeit eingehalten werden kann“. Wer jetzt denkt, die Ausnahmesituation nähert sich damit dem Ende – weit gefehlt. Der Startschuss für den zweiten Bauabschnitt ist bereits terminiert, wie Heiko Wiebusch, als Fachbereichsleiter bei der Stadt für derartige Projekte zuständig, berichtete. Von Anfang Mai bis Ende Oktober werde die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr einen weiteren Streckenabschnitt der Landesstraße sanieren.

Viele Details konnte Wiebusch dem Gremium nicht nennen, da die Stadt in diesem Zusammenhang nicht der primäre Ansprechpartner ist, sondern die Landesbehörde. „Die Stadt kann im Grunde nur für den möglichst reibungslosen Verkehrsfluss während der Dauer der Baustelle sorgen“, so der Fachbereichsleiter weiter. Und in dieser Hinsicht wird die Baustelle die Stadt ab kommendem Mai vor Probleme stellen. Die Arbeiten sollen nahezu komplett unter Vollsperrung ausgeführt werden, „weil die Straße für eine andere Herangehensweise zu schmal ist“. Prompt sehen Anwohner der beiden betroffenen Ortschaften wieder Probleme auf sich zukommen. Schon im Vorfeld des ersten Bauabschnitts hatte es zwischen der Landesbehörde und der Stadt Hessisch Oldendorf kurzzeitig Probleme gegeben. Die Landesbehörde hatte eine weitläufige Umleitung vorgesehen. Durch das Engagement der Stadtverwaltung wurde eine kürzere Route über Anliegerstraßen in Klein Heßlingen gefunden, die die Unannehmlichkeiten für die Anwohner zumindest verringerte.

Das Hin und Her bei der Umleitung hatte auch bei Anwohnern für Verwirrung gesorgt. Beckmann verspricht für die zweite Runde der Straßensanierung, auf der L 434 „die dortigen Bewohner frühzeitig und umfassend zu informieren“. Und auch die Verwaltung sei schon am Thema dran, wie Heiko Wiebusch verrät. Dieses Mal solle es vom Start der Bauarbeiten weg eine möglichst kurze Umleitung geben. Doch Anliegerstraßen sind dieses Mal keine Möglichkeit. Wiebusch verrät, dass die Stadt in Gesprächen mit den Landesforsten sei, ob eine Umleitung durch den Wald führen könnte, wo es zumindest einen einfachen Weg gebe. Auf jeden Fall müsste es für Schülertransporte, Kindergartenkinder, Krankenwagen oder andere dringliche Anliegen eine Möglichkeit geben, die Vollsperrung so kleinräumig wie möglich zu umfahren. Wiebusch schwebt da eine Art Gestattungsvertrag vor. Die Stadt Hessisch Oldendorf müsste dann lediglich für die Laufzeit des Abkommens für die Verkehrssicherheit auf der Umleitungsstrecke sorgen und schon könnte der Verkehr durch den Wald rollen.



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