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Pläne zur Umgestaltung fallen bei der lokalen Arbeitsgruppe in Großenwieden auf fruchtbaren Boden

Umgestaltung des Fähranlegers trotz klammer Finanzen?

Großenwieder (doro). Tourismus soll in Zukunft größer geschrieben werden im Weserbergland. Nicht nur, weil die Region attraktiv für Urlauber unterschiedlichster Couleur ist, sondern weil Tourismus ein Wirtschaftsfaktor von nicht unerheblichem Gewicht darstellt, der von der EU gefördert wird.

veröffentlicht am 29.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 02:21 Uhr

Die sanitären Anlagen und das Umfeld des Fähranlegers sollen neu
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So soll es auch am Fähranleger in Großenwieden geschehen, da sind sich der Ortsrat und die Stadt Hessisch Oldendorf einig. Die Pläne zur Umgestaltung seien bei der lokalen Arbeitsgruppe in Großenwieden „auf fruchtbaren Boden gefallen“, wie Verwaltungsmitarbeiter Hermann Faust berichtete. Umgestaltet werden soll das unmittelbare Umfeld des Fährhauses, auch eine temporäre Gastronomie soll eingerichtet werden. In diesem Zusammenhang müsse allerdings abgeklärt werden, dass für die Versorgung mit Wasser und Strom der zukünftige Betreiber zuständig sei, forderte ein Ortsratmitglied.

Wichtig ist den Mitgliedern des Arbeitskreises auch die Verbesserung der sanitären Anlagen im Fährhaus. Während man für die Veränderungen dort auf finanzielle Unterstützung der Stadt hofft, sollen für die visuelle Aufwertung der Umgebung Gespräche mit dem Landkreis geführt werden. „Man muss prüfen, was angesichts der angespannten finanziellen Situation noch möglich ist“, sagte Ortsbürgermeister Hans-Hermann Beißner. Allerdings sei man bei den Leader-Maßnahmen guter Hoffnung, denn sie seien „dem Streichkonzert bisher nicht zum Opfer gefallen“.

Ein entsprechendes Projekt soll in der Lokalen Arbeitsgruppe (LAG) des Westlichen Weserberglandes beschlossen und der Antrag auf Fördermittel von der Stadt Hessisch Oldendorf bei der Niedersächsischen Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL) gestellt werden. Vorgestellt wird das Projekt zuvor bei der nächsten LAG-Sitzung am Freitag, 9. November, im Auetal.

Umgesetzt werden soll das Projekt im kommenden Jahr, „zuvor müssen wir noch die planungsrechtliche Grundlage schaffen“, erläuterte Hermann Faust in der Sitzung. Dann könnten die Fläche geradegezogen, Spielgeräte installiert, die Fläche für den Verkaufswagen geschaffen werden und die Arbeiten am Gebäude beginnen.

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