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Umgestaltung an der Promenade

Treppe nicht mehr als ein Platz zum Sonnen

Großenwieden (pj). Wenn es um die Gestaltung beziehungsweise Umgestaltung der Weserpromenade geht, dann sind die Mitglieder des Arbeitskreises gefragt. Sie treffen sich und besprechen, was getan werden kann, damit der Bereich um die Fähre noch attraktiver gestaltet werden kann. Bei den Besprechungen und Besichtigungen ist auch Hermann Faust, im Hessisch Oldendorfer Rathaus für Leader-Projekte zuständig, dabei. Er hilft den Großenwiedenern bei der Planung und vor allem, wenn es darum geht, zu erkunden, ob Projekte förderwürdig sind.

veröffentlicht am 20.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 22:21 Uhr

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Viel konnte in den letzten Jahren am Weserufer bereits verändert werden. Aber es bleibt noch einiges zu tun, wie Mitglieder des Arbeitskreises betonen. So soll Lothar Ebbecke geholfen werden. Seit Jahren betreibt er im Weserdorf einen Kanuverleih. Doch es gibt Schwierigkeiten, denn die Wassersportler kommen mit den Booten nur unter großen Mühen ans Ufer – vom Land her und zu Wasser. Am alten Fährloch werden die Kanus zu Wasser gelassen. Sie dort hinzubringen, ist zurzeit sehr schwierig, denn die Zufahrt von der Straße an der Fähre auf die Grünanlage ist steil. Der Anhänger mit den Booten darauf droht jedes Mal umzukippen, wie Lothar Ebbecke ausführt. „Wie wäre es, wenn Du direkt von der Kreisstraße aus auf die Grünfläche fährst“, wird der Bootsverleiher gefragt. „Dann wären alle Schwierigkeiten behoben“, antwortet Ebbecke. Aber da ist noch die bei den Rentnern im Dorf so beliebte Ruhebank, die müsste versetzt werden. Ortsbürgermeister Heinz Kütemeyer will mit Klaus Breitkopf „von der fünften Kolonne“, wie sich die Rentner-Gruppe nennt, das Gespräch suchen, damit das Problem gelöst werden kann.

Am Weserufer war 2005 eine siebenstufige Treppe gebaut worden, die ins Wasser führt. „Ein weiterer Baustein der Stärkung des Tourismus“, glaubte man damals. „Die Anlage ist schön, wenn man sich hier am Wasser in die Sonne sitzen will“, sagt Ortsratsmitglied Gisbert Haver. Als Bootsanleger ist die Treppe ungeeignet. Bei hohem Wasserstand sind die Stufen, die unter der Oberfläche liegen, ein Hindernis, bei Niedrigwasser sind die Stufen nicht zu erreichen. Deshalb überlegen die Großenwiedener, ob nicht gleich daneben, am alten Fährloch, etwas Neues geschaffen werden kann, damit Kanuten gefahrlos ein- und aussteigen können.

„Das müssen wir mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt noch absprechen“, erklärt Hermann Faust. Auch der für den Bereich von Leader-Projekten und die Gestaltung der Großenwiedener Weserpromenade zuständige Mitarbeiter der Hessisch Oldendorfer Stadtverwaltung glaubt, dass sich das Vorhaben verwirklichen lässt. Einig sind sich die Mitglieder des Arbeitskreises, dass nach einer Möglichkeit gesucht werden sollte, wie der Anleger kostengünstig erstellt werden kann.

Zwischen dem alten Fährloch und der Kreisstraße wuchern Büsche an einem kleinen Bachlauf. Das Grün verdeckt im Sommer den Blick in Richtung Fahnenmast und den westlichen Teil der Promenade. Einig waren sich die Mitglieder des Arbeitskreises mit Hermann Faust, dass die Bäume am Bachufer stehen bleiben sollten, die Büsche dazwischen aber auf den Stock gesetzt werden sollten. Schnell war auch eine Gruppe gefunden, von der die notwendige Pflegemaßnahme übernommen werden kann. Ortsbrandmeister Volker Struck, Mitglied im Arbeitskreis, sagt zu, dass seine Aktiven die Büsche zurückschneiden und das Astwerk zum Osterfeuerplatz bringen.



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