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Pflastersteine in Weserstraße zusammengedrückt und gebrochen

Tiefbauer beseitigen Mängel

Hessisch Oldendorf (pj). Die roten Pflastersteine vor dem Rathaus, die erst 2008 verlegt worden waren, sahen im Bereich der Haltestelle vor dem Rathaus schon recht schäbig aus. Viele waren angeschlagen, andere abgesackt.

veröffentlicht am 30.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 11:21 Uhr

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Was war geschehen? Bevor die Tiefbaufirma aus Obernkirchen vor vier Jahren das Pflaster verlegt hatte, waren die einzelnen Steine nicht ausreichend eingesandet worden, erklärt Christian Mork, der zuständige Mitarbeiter im Hessisch Oldendorfer Rathaus für öffentliche Straßenbaumaßnahmen.

„Die verlegten Klinker sind recht spröde, wenn sie aneinandergedrückt werden, platzen Teile ab“, führt Christian Mork aus. Das Wegdrücken der Steine geschehe immer dann, „wenn die Fugen an vielen Stellen nicht ausreichend mit Sand verfüllt sind“, erklärt er. Den Druck bauen in der Weser- und in der Südstraße nicht zuletzt die Linienbusse auf, die täglich die Haltestelle am Sitz der Stadtverwaltung anfahren. Im Bereich des Rathauses sind die Mitarbeiter des Tiefbauunternehmens Kallies aus Weibeck seit Montag dabei, die Schäden zu beheben. Es werden Steine hochgenommen und wieder verlegt, aber auch Pflastersteine, die beschädigt sind, ausgewechselt.

Dass die Reparatur nicht gleich durchgeführt wurde, als die ersten Schäden auftraten, liegt daran, dass die Firma, die den Auftrag ausgeführt hatte, zwischenzeitlich in Konkurs gegangen ist. Die städtische Kasse wird mit den Kosten für die Mängelbeseitigung nicht belastet. Die Versicherung zahlt.

Sind die Tiefbauer in der Innenstadt fertig mit ihrer Arbeit, dauert es nur wenige Tage, bis sie in Fischbeck mit dem zweiten Bauabschnitt in der Straße „Auf dem Harze“, zwischen der Höfinger Straße bis in den Zeisigweg hinein, starten. „Baubeginn ist nächste Woche“, sagt Christian Mork. Der erste Teil des Ausbaus im Rahmen der Fischbecker Dorferneuerung wurde im vergangenen Jahr abgeschlossen.

„Ist bei dieser Maßnahme etwas Luft, wird auch im Hemeringer Heinegras noch eine Reparaturarbeit durchgeführt“, kündigt Christian Mork an. Dort sind wie in der Hessisch Oldendorfer Kernstadt Verschiebungen im Pflaster aufgetreten.



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