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Weit über 1000 Gäste dabei

Taubblindenwerk Fischbeck feiert Sommerfest

FISCHBECK. Das Taubblindenwerk Fischbeck hat zum bereits 27. Mal zum Sommerfest eingeladen – und konnte neben einem vielfältigen Programm auch auf einige schöne Erinnerungen innerhalb der letzten zwölf Monate zurückblicken.

veröffentlicht am 19.06.2017 um 14:56 Uhr

Zwischen den Ständen herrscht dichtes Gedränge. Foto: sab
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Sabrina Kleinertz Reporterin
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„Es gab ein paar Höhepunkte, an die wir gerne denken“, erklärte Betreuungsdienstleiterin Jutta Hennies. „Bei unserer Sommerspaß-Aktion hatten wir unter anderem ein Open Air-Kino, Lagerfeuer, Abendreiten oder Frühwanderungen veranstaltet.“

Aber auch Fasching sei durch einen schönen Zufall ein besonderes Erlebnis gewesen. „Wir feiern gerne zu passenden Gelegenheiten mit den Bewohnern zusammen – und bei Fasching ist es eine Art Tradition, dass sich die einzelnen Wohngemeinschaften ein gemeinsames Motto mit Kostümen ausdenken“, erinnert sich der Leiter des Landhofs Markus Meier und lacht, „schlussendlich sind dann sowohl alle Bewohner als auch alle Kollegen als Tucan-Vogel verkleidet gewesen“.

Auch beim Sommerfest boten sich den weit über 1000 Besuchern viele Angebote auf dem Fischbecker Gelände. „Besonders freuen wir uns über die Fotoausstellung, die unser Mitarbeiter Peter Putz bestückt und installiert hat“, so Hennies; aber auch Strandkörbe, Wasserspiele und eine Bühne standen für den großen Tag bereit. „Wir öffnen gerne Tür und Tor für Interessierte“, erklärt Meier und resümiert den Tag, „bisher haben wir durch die Bank weg positive Rückmeldungen bekommen und wissen, dass dieser Termin bei vielen Fischbeckern fest im Kalender vermerkt ist“.

Zudem gäbe es aktuell noch ein Thema, das öffentlich viel diskutiert wird. „Momentan ist das Thema Inklusion sehr groß in allen gesellschaftlichen Bereichen zu finden“, erklärt es Markus Meier, „für uns ist eine erfolgreiche Arbeit dabei wichtig, um mit unserer Klientel an der Gesellschaft teilzunehmen. Gut gelebte Integration ist dabei der richtige Weg. Unserer Bewohner benötigen dabei dann einen etwas geschützteren Rahmen.“

So stehen die Ziele für die kommende Zeit auch schon fest. „Unsere 127 Wohnplätze sind voll belegt und in den nächsten Jahren werden wir einige Schulabgänger haben. Da müssen wir uns mit der Frage beschäftigen, wie es danach weiter geht und welche Angebote wir dafür schaffen.“

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