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Ortsrat Fischbeck stimmt Plänen zu / 25 bis 30 neue Arbeitsplätze / Bredemeier fordert Halteverbot in Zentralstraße

Taubblinde sollen auf dem Hof Prasuhn einziehen

Fischbeck (pj). Das Taubblindenwerk möchte erweitern. Am Standort am Pötzer Kirchweg ist kein Platz für weitere Bauten. Deshalb wird der Hof Prasuhn in der Dorfmitte für die Betreuung weiterer behinderter Menschen umgebaut. Im Oktober 2008 hatte das Taubblindenwerk die Aufstellung eines Bebauungsplans für das Grundstück zwischen Zentralstraße, Kirchturmsweg und Sonnenbrink beantragt. Die Mitglieder des Ortsrates nahmen jetzt die Pläne zustimmend zur Kenntnis.

veröffentlicht am 23.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 16:21 Uhr

Im denkmalgeschützten Wohnhaus soll der Therapiebereich „B
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Friedrich-Wilhelm Bredemeier (CDU) befürchtet, dass die Umnutzung des Geländes zu einer weiteren Verschärfung der Parkplatznot in der Zentralstraße führt. Bereits seit Jahren klagt der frühere stellvertretende Ortsbürgermeister darüber, dass in der Straße so geparkt wird, dass es für landwirtschaftliche Fahrzeuge kein Durchkommen gibt. Von der Mitarbeiterin des städtischen Planungsamtes, Martina Kexel, erfuhr Friedrich-Wilhelm Bredemeier, dass auf dem Grundstück Parkplätze ausgewiesen werden. Um erst keine weiteren Probleme aufkommen zu lassen, beantragte der Christdemokrat, ein einseitiges Halteverbot in der Zentralstraße anzuordnen.

Die Arbeiten auf dem Grundstück haben bereits begonnen, einige Obstbäume sind gefällt worden. Wie Martina Kexel in der öffentlichen Ortsratssitzung ausführte, soll das eingeleitete Verfahren mit der Änderung des Flächennutzungsplans und der Aufstellung des Bebauungsplans bis Ende diesen Jahres abgearbeitet sein. Geplant ist, dass im Oktober 2010 21 bis 24 Wohnplätze für behinderte Menschen bezugsfertig sind. Damit würden 25 bis 30 neue Arbeitsplätze im Stiftsdorf geschaffen. Auf dem 14 500 Quadratmeter großen Grundstück sollen dann vier bis fünf Pferde gehalten werden. Bekanntlich gehört therapeutisches Reiten schon viele Jahre zum Angebot des Fischbecker Taubblindenheims. Die Therapie mit Tieren soll sogar noch ausgeweitet werden. So werden die Beschäftigung mit Esel, Schaf, Ziege, Kaninchen, Meerschweinchen und Hühnern genannt. Die bestehende Altbausubstanz soll umgebaut werden, um neben dem Therapiebereich „Tiere“ auch den Bereich „Beschäftigung“ mit Backen und Kochen anbieten zu können.



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