weather-image
28°
Dorfgemeinschaftsverein Wickbolsen lockt mit traditionellem Weihnachtsbaumverkauf

Tanne oder Fichte? Tipps für den richtigen Weihnachtsbaum

WICKBOLSEN. „Alle Jahre wieder“ gehört zu den beliebtesten Weihnachtsliedern, steht aber auch als Synonym für die Frage, welcher Weihnachtsbaum das Fest veredeln soll: die Nordmanntanne oder doch die Blaufichte? Und da gehen seit jeher die Meinungen weit auseinander. Die Dewezet gibt Tipps für den Kauf.

veröffentlicht am 04.12.2017 um 14:15 Uhr

Ab ins Netz und schon kann der Weihnachtsbaum nach Hause transportiert werden. Rund ums Feuerwehrhaus werden in Wickbolsen werden Fichten und Tannen für das Fest angeboten. Foto: boh
bohrer1

Autor

Stefan Bohrer Reporter

Die einen stören sich nicht an den spitzen Nadeln der Fichte, andere bevorzugen genau deshalb die Tanne. Einigkeit herrscht dagegen darin, dass der Weihnachtsbaum nicht zu groß und nicht zu klein sein sollte, einen symmetrischen Wuchs aufweist und möglichst spät erst seine Nadeln abwirft.

Wer sich bestens damit auskennt und eben „alle Jahre wieder“ den perfekten Weihnachtsbaum fürs heimische Wohnzimmer parat hält, ist der Dorfgemeinschaftsverein Wickbolsen. Deren Vorsitzender Horst Plaß organisiert gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern seit Jahren den mittlerweile traditionellen Weihnachtsbaumverkauf rund ums Feuerwehrhaus. Am kommenden Wochenende werden für Interessenten zahlreiche Bäume bereitgehalten. Der Verkauf startet am Samstag, dem 9.12 um 8.30 Uhr sowie am kommenden Sonntag um 9.30 Uhr. Verkauft wird jeweils bis in die frühen Abendstunden. Und wer sich nicht entscheiden kann, der wird selbstredend ausgiebig beraten. Für Besucher gibt es außerdem Leckeres vom Grill, Schmalzbrote, süffigen Glühwein und für die Kleinen etwas Süßes.

Alle Einnahmen kommen dem Hohensteindorf für Verschönerungsarbeiten im Dorfgemeinschaftshaus zugute.

Wer es jedoch nicht schaffen sollte, am kommenden Wochenende den Weg nach Wickbolsen anzutreten, der hat eine Woche später beim Zersener Weihnachtsmarkt noch einmal Gelegenheit. Dort werden auch die Wickbolser wieder präsent sein.

Nordmanntanne beliebt und teuer

Die Nordmanntanne ist mit ihren dunkelgrünen Nadeln und weit ausladenden Astkränzen der beliebteste Weihnachtsbaum der Bundesbürger. Da sie bis zu 15 Jahre benötigt, um Zimmerhöhe zu erreichen, ist sie aber auch der mit Abstand teuerste Weihnachtsbaum.

Edeltanne duftet intensiv

Die silbrig grüne Edeltanne mit ihrem symmetrischen Wuchs ist haltbarer als die Nordmanntanne und duftet sehr intensiv. Wer den Geruch noch verstärken will, kann die Harztaschen am Stamm mit einer Nadel aufpieksen.

Blaufichte hat eine schöne Färbung

Der Klassiker unter den Weihnachtsbäumen ist die Blaufichte. Sie besticht durch ihre schöne Färbung. Doch Achtung, stahlblau bis grünlichen Nadeln stechen.Durch ihren starken, gleichmäßig etagenförmig Wichs ist die Blaufichte besonders für schweren Baumschmuck und echte Kerzen geeignet.

Rotfichte: ursprünglich, nadelt aber schnell

Die mittelgrüne Rotfichte wächst kegelförmig und gilt als ursprünglicher Weihnachtsbaum. Ihr Nachteil: Sie hat die geringste Haltbarkeit und nadelt in warmen Räumen schon nach wenigen Tagen.

Die Kiefer bleibt lange frisch

Die Kiefer ist eher etwas für Individualisten. Ihre bis zu 15 Zentimeter langen Nadeln sind in Büscheln angeordnet, das verleiht der Kiefer ihren besonderen Charme, macht sie deshalb aber auch schwieriger zu schmücken. Ihr Duft ist nicht sehr ausgeprägt, dafür ist der Baum pflegeleicht - eher bleibt auch in warmen Räumen lange frisch.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare