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Frank-Botho Ritter spricht über seinen Rücktritt beim Förderverein / Stadtverwaltung aus Schusslinie

Steter Tropfen höhlt den Stein – auch im Baxmannbad

Hessisch Oldendorf (pj). Nach nur einem Jahr an der Spitze des Fördervereins Baxmannbad hat Frank-Botho Ritter das Handtuch geworfen. Ausschlaggebend seien „Enttäuschungen und persönliche Gründe, über die ich nicht sprechen werde“. Ausdrücklich verweist Frank-Botho Ritter darauf, dass es „für einen Initiator von Aktionen manchmal sehr langsam ging. Doch ich betone ausdrücklich, mein Rücktritt liegt nicht an der Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung.“ Er beschreibt die Gesamtsituation, die er als Vorsitzender des Fördervereins erlebte, als „nervig“.

veröffentlicht am 27.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 21:41 Uhr

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Weiter führt Frank-Botho Ritter aus, dass es ihm persönlich manchmal nicht schnell genug gegangen sei, das liege an den langen Behördenwegen, die oft sehr aufwendig seien. In diesem Zusammenhang kommt man im Gespräch mit ihm schnell zum neuen Spielgerät, das der Förderverein in diesem Jahr hätte aufstellen wollen. Frank-Botho Ritter erzählt, dass er im vergangenen Jahr bereits vom alten Spielgerät die Kletteranlage und die Reckstange abgebaut habe, da diese Teile ein Sicherheitsrisiko darstellten.

Nun wurde das, was vom Spielgerät übrig geblieben ist, erst noch einmal repariert. Im nächsten Jahr soll dann etwas Neues aufgebaut werden. Was die Reparatur anbelangt, ist diese keineswegs zufriedenstellend erfolgt, wie der Vorstand des Fördervereins kritisiert. Deutlich sichtbar ist ein Balken an der Treppe abgefault. „Wir wollten bis zur Jahreshauptversammlung abwarten und dann mit der Gesamtplanung für das neue Spielgerät beginnen“, erklärt Klaus-Dieter Leupold, Fachbereichsleiter im Rathaus. Er erklärt, dass es mit dem Aufstellen des Spielgerätes nicht getan sei, sondern noch mehr Arbeiten ausgeführt werden müssten. Gestern Vormittag brachte Frank-Botho Ritter, wie von ihm angekündigt, die Unterlagen für den geplanten Kauf der Spielanlage ins Rathaus.

Bürgermeister Harald Krüger und Klaus-Dieter Leupold bedauern, dass Frank-Botho Ritter zurückgetreten ist. „Wir haben immer gut zusammengearbeitet, wir schätzen Frank-Botho Ritter, er ist verlässlich, strukturiert und gradlinig“, betonen beide. Sie verstehen auch, dass er schnellere Entscheidungswege gewünscht hätte. „Ich gehöre zu der schnellen Truppe, es ging mir persönlich manchmal nicht schnell genug, die Verwaltung hat im Rahmen ihrer Kompetenzen gearbeitet, jeglicher Vorwurf gegen sie wäre falsch, das habe ich immer betont“, erklärt Frank-Botho Ritter.

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Was die vom Förderverein kritisierte Fällaktion im Baxmannbad betrifft, gesteht Klaus-Dieter Leupold ein, dass der Vertrag mit dem Unternehmer nicht präzise formuliert war. So wurden nur die Stämme abgefahren, Äste und Zweige blieben liegen. „Wir haben inzwischen nachgebessert“, erklärt der Amtsleiter. Der Unternehmer werde in den nächsten Tagen den Rest noch abfahren.

Bleibt noch der Zaun zum Sportheim des TuS Hessisch Oldendorf. Dort etwas zu tun, „ist nicht zwingend notwendig“, sagt Klaus-Dieter Leupold. „Das gehört in die Rubrik Wunschkonzert“, fügt der Amtsleiter an. Es sei für diese Maßnahme noch kein Geld im städtischen Haushalt eingeplant.

Indes gehen die Vorbereitungen auf die neue Saison im Baxmannbad weiter. Die Bademeister schrubben die Beckenränder und verrichten weitere notwendige Vorarbeiten, damit das beliebte Freibad rechtzeitig zur Saisoneröffnung fertig ist. Übrigens: Die Badesaison wird in diesem Jahr einige Tage länger sein. Im vergangenen Jahr war das Freibad bekanntlich nur 100 Tage geöffnet. In diesem Jahr, so der Beschluss der Politiker, werden die Gäste im Bad am Barksener Weg vom 19. Mai bis zum 2. September schwimmen können.

Auch ein Kritikpunkt des Fördervereins: Der abgefaulte Pfosten des Spielgerätes.



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