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Unternehmen nimmt Photovoltaikanlagen in Betrieb / Kosten: Rund 170 000 Euro

Stadtwerke tanken Sonne

Hessisch Oldendorf. Die Stadtwerke Hessisch Oldendorf sowie der Eigenbetrieb Abwasser und Bauhof der Stadt produzieren seit kurzem eigenen Strom mithilfe der Sonne. Dies hat Betriebsleiter Georg Joschko gestern mitgeteilt.

veröffentlicht am 20.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 13:21 Uhr

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Mitte Juli sind demnach die Photovoltaikanlagen auf dem Dach des Wasserwerks Herrenteich der Stadtwerke Hessisch Oldendorf und auf dem Dach der Freihalle des Eigenbetriebs ans Stromnetz gegangen.

Die Anlage Herrenteich erreicht unter optimalen Bedingungen eine Spitzenleistung von 22 Kilowatt Peak (kWp). „Damit kann bei Sonnenschein die elektrische maschinelle Ausrüstung des Wasserwerks betrieben werden“, sagte Joschko. Im Wasserwerk Herrenteich konnte die Installation der Photovoltaikanlage mit der Sanierung des Gebäudedaches verbunden werden. Das gut 50 Jahre alte, schwach geneigte Flachdach war undicht und wurde durch ein Pultdach überbaut, die Gesamtinvestition betrug rund 70 000 Euro.

Die Anlage auf dem Dach der Freihalle des Baubetriebshofs hat eine Spitzenleistung von 66 Kilowatt Peak. Damit wird nicht nur der Gebäudetrakt des Bauhofes sondern auch der Feuerwehrbereich versorgt. Darüber hinaus ist das Abwasserpumpwerk „Zwischen den Brücken“ eingebunden. Diese Anlage hat rund 100 000 Euro gekostet.

Joschko schätzt, dass die Anlagen in 15 Jahren ihre Kosten wieder eingebracht haben werden. „Allerdings ist bei dem Eigenverbrauchsmodell ganz entscheidend, wie sich der Strompreis entwickelt“, sagt er. „Steigt er weiter wie bisher, kann die Anlage auch schon früher refinanziert sein.“

Sowohl der Betriebsausschuss des Eigenbetriebs als auch der Aufsichtsrat der Stadtwerke hatten bereits im Wirtschaftsplan 2013 das Geld für die Installation der Photovoltaikanlagen genehmigt. Beide Anlagen werden als Eigenverbrauchsanlagen betrieben, das heißt, der produzierte Strom wird zunächst selbst genutzt und nur die Überschussmengen werden in das öffentliche Stromnetz eingespeist und entsprechend vergütet. „Mittelfristig ist dies das wirtschaftlichste Modell, denn die garantierte Einspeisevergütung ist nicht mehr sonderlich attraktiv, die Strompreise werden aber ganz sicher weiter steigen“, meint der Stadtwerkechef. Natürlich müssen die Betriebe auch weiterhin fremden Strom hinzukaufen, denn die Sonne scheint nicht immer.

Georg Joschko schätzt, dass die Solaranlagen in 15 Jahren ihre Kosten eingebracht haben werden. pr



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