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Neue Aktionen gemeinsam mit Werbering geplant / Schlichte: Bisherige Stunden reichen zur Umsetzung nicht aus

Stadtmanager braucht größeres Zeitkontingent

Hessisch Oldendorf (doro). Sogar das Pony, auf dem die Kinder ihre Runden drehen sollten, hatte beim Felgenfest einen Regenschutz. Dass es aber auch gar nicht aufhören wollte zu regnen, hat die Organisatoren vom Werbering und Stadtmarketing schon frustriert, schließlich haben sie eine Menge Arbeit in die Vorbereitungen gesteckt. Die Aktionen waren nicht nur gut vorbereitet, sondern hatten auch das Sog-Potenzial, wie die spektakuläre BMX-Show. Doch bei der Nässe war es auch für Weltmeister zu gefährlich auf der „mobilen Jukebox“. „Das war schon frustrierend“, sagt Reinhard von Aulock vom Werbering. Ein kleiner Trost: In Hessisch Oldendorf sei nach Aussage von Radio-Aktiv-Mitarbeitern „immer noch am meisten los gewesen“, sagt der Organisator. Doch Reinhard von Aulock und der Werbering-Vorsitzende Jochen Huch wollen das Gestern ebenso wenig bejammern wie Stadtmanager Stefan Schlichte. Ihr Blick richtet sich bereits jetzt auf die nächste große Aktion, nämlich die Gewerbeschau am 29./30. September. Die Anmeldungen laufen, fünf Bewerber gibt es bereits.

veröffentlicht am 12.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 16:41 Uhr

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Die Organisatoren wollen die Schau, die sich über Marktplatz und Lange Straße erstrecken soll, mit einem Weinfest auf dem Kirchplatz koppeln. Die St.-Marienkirche zu illuminieren und eine Bühne für Kleinkunst zu schaffen, stehen als weitere Ideen im Raum. Vor der Aktion im September möchte Schlichte dem Leerstand in der Innenstadt darüber hinaus zumindest optisch ans Leder: Die Schaufenster leerstehender Geschäfte sollen für Werbezwecke von anderen Gewerbetreibenden genutzt werden.

Die dritte Aktion ist das Konzept „Fahrschein Hessisch Oldendorf“, das es demnächst ermöglicht, verbilligt mit dem Bus zum Wochenmarkt und wieder zurück zu fahren. Anstatt der normalerweise fälligen 3,80 Euro müssen dann nur 1,10 Euro für den Bus zum Markt und zurück gezahlt werden. Das Projekt soll zunächst bis Ende 2012 laufen.

Die Zusammenarbeit mit dem Stadtmanager sei sehr gut, sagt von Aulock. Schlichte arbeite professionell und sorge bei größeren Aktionen für interessante Unterhaltung. Im Gegensatz zur Politik seien die Wege beim Werbering kurz und dadurch effektiv. „In der Politik wollen immer viele Menschen in die Entscheidung einbezogen werden“, erklärt von Aulock. Gemächliche Entscheidungsfindung passt nicht zum jetzigen Stadtmanager-Modell, denn bisher ist Stefan Schlichte nur für ein Jahr gebucht. Dass Stefan Schlichte gern mit dem Webering zusammenarbeitet, liege sicher auch daran, dass sich durch die Neuausrichtung eine gute schlagkräftige Kombination gebildet hat, glaubt von Aulock.

Um die Pläne von Stadtmanager und Werbering zu verwirklichen, bedarf es allerdings noch einer weiteren Zutat: Geld. Einer Erhöhung des Budgets um 7000 Euro sollen die Politiker deshalb heute im Fachausschuss Wirtschaft zustimmen. „Wir haben auf das letzte halbe Jahr geschaut und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir die Arbeit so fortführen wollen“, sagt Stefan Schlichte. Mit dem bisherigen Zeitkontingent sei das jedoch nicht machbar. „Die Erhöhung des Budgets ist für eine Ausweitung der Stunden gedacht.“



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