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Stadtwerke Weserbergland als Versorger / Entscheidung über Netzbetreiber fällt im Rat

Stadt stellt 2012 auf Ökostrom um

Hessisch Oldendorf (pj). Eine Entscheidung ist gefallen. Am 1. Januar 2012 stellt die Stadt ihren Stromverbrauch auf Strom aus erneuerbaren Energien um. Der zweijährige Vertrag für die Lieferung des grünen Stroms wurde nun mit den Stadtwerken Weserbergland unterschrieben. Noch nicht unterzeichnet ist der Konzessionsvertrag über den Betrieb des Stromverteilungsnetzes der allgemeinen Versorgung. Der Vertrag mit e.on läuft zum Jahresende aus.

veröffentlicht am 05.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:21 Uhr

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Zur Erklärung: Anders als in dem bestehenden Konzessionsvertrag wird im neuen Vertrag nur noch das Wegenutzungsrecht für Leitungsverlegung und -betrieb eingeräumt, aber nicht mehr das Versorgungsmonopol. Stromvertrieb und Netzbetrieb sind entkoppelt. Der Stromvertrieb findet im Wettbewerb statt, jeder Stromkunde kann sich frei seinen Stromlieferanten aussuchen.

Die Stadtwerke Weserbergland werden ab dem neuen Jahr über 60 städtische Gebäude mit einem Jahresbedarf von rund 500 000 Kilowattstunden mit aus Wasserkraft gewonnenen Strom versorgen. Hessisch Oldendorfs Bürgermeister Harald Krüger sagt zur Entscheidung für Ökostrom und die Belieferung durch die Stadtwerke Weserbergland: „Die Stadt Hessisch Oldendorf setzt ein Zeichen pro regenerativer Energie und damit gegen Atomstrom sowie Strom aus fossilen Energieträgern. Und mit der Vergabe an ein vor Ort ansässiges Unternehmen stärken wir die heimische Wirtschaft.“

Helmut Feldkötter, neben Jürgen Peterson Geschäftsführer der Stadtwerke Weserbergland, ergänzt: „Wir freuen uns, dass sich eine weitere Kommune für die Versorgung durch uns entschieden hat und dabei ein deutliches Signal für Ökostrom setzt. Auch bereits über 3500 Privatkunden haben für ihre Energieversorgung die Stadtwerke Weserbergland als regional ansässigen Versorger mit persönlichen Ansprechpartnern vor Ort ausgewählt. Neben dem regionalen Service ist es unser zentrales Anliegen, aktiv in den regionalen Klimaschutz durch den Ausbau der Erneuerbaren zu investieren.“

Bei den Verhandlungen über den künftigen Betrieb des Verteilernetzes sind noch vier Bewerber im Rennen. Im Mai legten sie ihre Vertragsvorstellungen vor. „Auf der Grundlage dieser Gesprächsergebnisse wurden die Vertragsentwürfe überarbeitet und gemeinsam mit den Wertungskriterien den Bietern am 7. Juni zur finalen verbindlichen Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt“, erklärt Georg Joschko, Geschäftsführer der Stadtwerke Hessisch Oldendorf.

Alle Bewerber haben fristgerecht am 1. Juli ihre verbindlichen Angebote abgegeben. Diese werden bewertet und das Ergebnis zunächst den Ratsmitgliedern am 15. August in einer Arbeitssitzung vorgestellt und detailliert erläutert.

Drei Tage später, am Donnerstag, 18. August, wird in der öffentlichen Ratssitzung im Foyer des Baxmann-Zentrums (Beginn 19 Uhr) die Entscheidung fallen.



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