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Projekt „Hessisch Oldendorf macht Eigentum“ bietet Familien Finanzspritze / Für 2015 bereits ausgelastet

Stadt macht Kauf alter Häuser attraktiv

Hessisch Oldendorf. Seit nunmehr fünf Jahren gibt es das Finanzierungsprojekt „HOmE“ – kurz für „Hessisch Oldendorf macht Eigentum“. 2009 vom Rat beschlossen, trat es zum 1. Januar 2010 in Kraft. Ziel des Programms mit seiner finanziellen Unterstützung für Immobilien-Käufer: Der Ort soll für junge Familien attraktiv gemacht, Abwanderung verhindert werden. Also: Die demografische Entwicklung der Stadt soll sich ins Positive bewegen. Ferner soll mit dem Halten der Familien die Kaufkraft gesteigert werden.

veröffentlicht am 14.01.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 07:41 Uhr

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Autor:

Svenja-A. Möller
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Entschließen sich Familien dazu, eine Immobilie im Stadtgebiet zu erwerben und ist dieses Gebäude älter als 40 Jahre, können die neuen Bewohner mit einer jährlichen finanziellen Unterstützung der Stadt rechnen, um ihr neues Heim in Schuss zu bringen „Die Zuwendung beträgt im Einzelfall für den jeweiligen Antragsteller jährlich maximal 500 Euro. Über die Gesamtlaufzeit von zehn Jahren maximal 5000 Euro“, erläutert Heiko Wiebusch, zuständiger Fachbereichsleiter bei der Stadt Hessisch Oldendorf.

Nicht jede Familie kann sich für das Projekt

qualifizieren

Verschiedene Antragsteller werden also mit verschiedenen Summen unterstützt, erhalten jedoch nicht mehr 500 Euro im Jahr. Die Unterstützung können sie dabei für bis zu zehn Jahre erhalten. Das Projekt „HOmE“ wird jährlich mit 8000 Euro im Haushalt der Stadt berücksichtigt. Ihre persönliche finanzielle Zuwendung erhalten die Antragsteller jedoch auch nur, wenn sie gewisse Voraussetzungen erfüllen. Neben dem Alter der Immobilie muss auch das Alter der Bewohner stimmen: Mindestens einer der Erwerber muss unter 40 Jahren sein. Ebenso muss das Einkommen des Käufers oder der Käufer unter 40 000 Euro im Jahr liegen.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann ein Antrag im Rathaus gestellt werden. Doch wie sieht es nun, fünf Jahre nach Beginn des Projekts, aus? Wird das Angebot gut angenommen? Oder wird der Leerstand älterer Gebäude der Stadt weiterhin nicht zu bekämpfen sein?

Wiebusch erklärt, dass die Gewährung des finanziellen Zuschusses für die Familien immer im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel erfolgt. Im vergangenen Jahr standen zuletzt keine weiteren Gelder mehr zur Verfügung. „Im Haushaltsentwurf 2015 ist – wie in den Vorjahren – ein Ansatz von 8000 Euro für das HOmE-Programm enthalten. Eine finanzielle Aufstockung des Programms ist im Haushaltsentwurf 2015 nicht vorgesehen, zumal vom Landkreis Hameln-Pyrmont ein vergleichbares Programm – Jung kauft Alt – angeboten wird“, erklärt Wiebusch weiter. Auch für das Jahr 2015 ist das Projekt nun also schon vollends ausgeschöpft und kann vorerst keine weiteren Bewerber unterstützen. Die im Haushalt eingeplanten Mittel seien derzeit vollständig unter den derzeit 15 Antragstellern verteilt. Wiebusch gibt aber zu erkennen: „Eventuell kann in 2015 noch ein neuer Antrag bewilligt werden.“

Wiebusch gibt bereits zu verstehen, dass „verwaltungsseitig“ zur Zeit an einem anderen Förderprogramm gearbeitet wird, welches in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Kultur am Mittwoch, 21. Januar, vorgestellt und politisch beraten werden soll. Vorab möchte Wiebusch allerdings noch nichts über das Projekt verraten.



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