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„Volkstrauertag sollte uns viel öfter in den Sinn kommen“

Solidarität mit den Trauernden

Hessisch Oldendorf. Volles Haus am Volkstrauertag – in vielen Kommunen ist das nur ein Wunschtraum. In Hessisch Oldendorf trägt die Zusammenarbeit von Oberschule, Kirche und Volksbund-Ortsverband Früchte. Rappelvoll ist es zum Auftakt in der St. Marienkirche. Musikalisch eingerahmt vom MGV Liedertafel Barksen erzählt Oberschulleiter Ottmar Framke, wie er als Jugendlicher am Volkstrauertag Menschen weinen sah. Damals habe er erkannt, dass es an diesem Tag nicht nur um die Trauer der Betroffenen gehe, sondern auch um Solidarität mit den Trauernden. „Freiheit ist das Einzige, was zählt“, singt die Schulband im zweiten Teil der Veranstaltung vor 90 Gästen in der Mensa, 40 davon Jugendliche. „Frieden bedeutet Arbeit, ohne Frieden kann es keine wirkliche Freiheit geben“, betont der Ortsverbandsvorsitzende, Bürgermeister Harald Krüger. Von Anfang 2008 bis Ende 2012 war Michael Strohmeyer (48) bei der Bundeswehrfeuerwehr in Afghanistan stationiert – weit entfernt vom „gemachten Nest“ in Großenwieden: „Mein Friedensbewusstsein hat sich seither verändert: Jeder muss für sich selbst Sorge tragen, dass Konflikte geregelt werden – der Volkstrauertag sollte uns viel öfter in den Sinn kommen.“ Als Lutz Göhmanns Trompetenspiel nach der Kranzniederlegung am Ehrenmal verklingt, meint einer der 50 Teilnehmer: „Schön, dass es gelungen ist, den Volkstrauertag für alle aus der Bevölkerung zu öffnen.“ah

veröffentlicht am 18.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 09:41 Uhr

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