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Selbst bei geringem Einkommen gibt es Möglichkeiten der Vorsorge

So reicht das Geld für Frauen auch im Alter

Hessisch Oldendorf. Erziehungszeiten oder Pflege von Angehörigen, um Familie und Job unter einen Hut zu bringen – deshalb gestaltet sich bei Frauen der berufliche Werdegang meist anders als bei Männern. Durch Teilzeitbeschäftigung tragen sie weniger zu ihrer Altersvorsorge bei als Vollberufstätige und sind dadurch eher von Altersarmut bedroht als Männer. Auf Einladung von Stephanie Wagener, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hessisch Oldendorf, sprach Nicole Wegener über Möglichkeiten der Ruhestandsplanung.

veröffentlicht am 27.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 10:22 Uhr

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Autor:

VON ANNETTE HENSEL
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Die unabhängige Finanz- und Versicherungsmaklerin hatte viele Ratschläge parat: Angesichts der steigenden Lebenserwartung sollte die Finanzierung nicht nur durch Einzahlung in die gesetzliche Versicherung bis zum Rentenbeginn geplant werden. Sie zählt Möglichkeiten wie Geldanlagen, Riester- oder private Rente auf, weist jedoch darauf hin, dass je nach Wahl bei der Berechnung auf Steuerabzug und Inflation geachtet werden müsse. „Welche Produkte zur Altersvorsorge die richtigen sind, sollte individuell ermittelt werden“, betont Wegener und hebt hervor, dass aktuell auch mit geringen Beiträgen noch gute Erträge zu erreichen seien.

„Die gesetzliche Rentenversicherung reicht nicht für die Altersvorsorge, sie kann nur die Grundversorgung gewährleisten, denn das Rentenniveau wird künftig unter 50 Prozent des letzten Nettoeinkommens liegen“, fügt sie hinzu. Aus Wegeners Worten geht hervor: Zur notwendigen Eigenvorsorge muss Kapital vorhanden sein – aber woher nehmen?! „Man muss früh anfangen“, sagt sie und verweist auf die Vermögensformel „Geld + Rendite + Zeit“. Ihr Tipp: „Legen Sie die Hälfte Ihrer Gehaltserhöhungen zurück. Vergleichen und prüfen Sie, welche Rentenbeiträge absetzbar sind. Und fragen Sie Ihren Arbeitgeber nach einer Zusatzversorgung.“

„Man befasst sich eben nicht gerne mit diesem unbequemen Thema“, meint die Finanzmaklerin angesichts der dürftigen Resonanz auf ihren Vortrag und macht Mut: „Zu spät ist es nie, mit der Ruhestandsplanung zu beginnen.“



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