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Beim Schützenfest in Sabbenhausen feiert und jubelt das ganze Dorf mit

So jung kann Tradition sein

SABBENHAUSEN. Ganz Sabbenhausen war am Sonntag auf den Beinen, als das Schützenfest am Nachmittag seinen Höhepunkt nahm. Wer nicht im Kilometer langen Zug mitmarschierte, stand als Zaungast an den Straßen, die hochfeierlich mit Birken und Fähnchen geschmückt waren.

veröffentlicht am 12.06.2017 um 09:01 Uhr

Die Tanzgruppe des TSV Sabbenhausen sorgt bei der Überraschungsparty im brechend vollen Festzelt für Stimmung. Foto: yt
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Carlhermann Schmitt Reporter
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Um halb drei war es dann für den Schützenkönig Bob Moore soweit, seinen persönlichen Brexit zu vollziehen, wie es Oberst Jürgen Hundertmark in seiner launigen Rede formulierte, und die Königskette zurückzugeben.

Moore wurde mit so großem Jubel verabschiedet, dass er sicher sein durfte, dass er bei einer Kandidatur zu einem Amt im Schützenverein auf die volle Unterstützung der Mitglieder setzen dürfe.

Auch ansonsten zeigten sich die Sabbenhausener Schützen als wahre Kosmopoliten. Gehört doch mit Boris Keindlstorfer sogar der Vorsitzende des Wörderfelder Schützenvereins dem Hofstaat um das Königspaar Jens Rendorf und Michaela Bute an. Und so waren auch viele Wörderfelder, aber auch Gäste aus den anderen Lügder Ortsteilen gekommen, um gemeinsam mit der Sabbenhausener Königsgesellschaft spritzig zu feiern. Und dabei konnten sie erleben, dass der Sabbenhausener Schützenverein ausgezeichnet aufgestellt ist. „Gab es Zeiten, in denen sich der Vorstand bang fragen musste, ob ein Schütze bereit sei, die Königswürde zu übernehmen, ist der Sinneswandel hier für alle deutlich sichtbar: Die Jugend ist voll dabei.

Welle für das Königspaar: Jens Rendorf führt Michaela Bute an den Jubelnden vorbei. Foto: yt
  • Welle für das Königspaar: Jens Rendorf führt Michaela Bute an den Jubelnden vorbei. Foto: yt

Und so gab bereits der frisch proklamierte Jungschützenkönig zu verstehen, dass er und seine Prinzen Lucas Wettke und Alexander Lohöfer hinter ihrem Verein stehen und auch bereit seien, sich langfristig in ihm zu engagieren. „Denn der Verein steht wie die anderen hier auch für eine gelebte Dorfgemeinschaft, in der man sich wohlfühlt, und zwar umso mehr, je mehr man sich einbringt“, betonte der Oberst unter dem Beifall der Anwesenden.

Das große Highlight des Schützenfestes fand wie schon gewohnt und heiß erwartet am frühen Sonntagabend im Festzelt statt: Die große Überraschungsparty, für die viele Schützen nicht nur hart trainiert hatten, sondern mit viel Aufwand und Liebe fürs Skurrile Kostüme und Requisiten selbst gestrickt, genäht, gebastelt oder im Internet bestellt hatten. Für den König ist ihnen kein Aufwand zu groß.

Aber nicht nur die Königsgesellschaft wird noch ihren Enkeln von der Superparty erzählen, das Zelt war wieder bis auf den letzten Stehplatz gefüllt. Jeder will das mit eigenen Augen gesehen haben. Und für die, die keinen Platz mehr im Zelt gefunden hatten, um die knapp 50 Akteure um Gunnar Hagemann und Bob Moore zu erleben, für die gibt es noch eine Trostrunde. Denn Wolfgang Bellmann hat wieder alles mit aufgezeichnet, so dass jeder die Chance hat, das Spektakel in einer Vorführung noch zu sehen.



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