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Die Hälfte des Gesamtverbrauchs in Hessisch Oldendorf stammt aus erneuerbaren Energien

So grün ist der Strom im Stadtgebiet

Hessisch Oldendorf. Die 50-Prozent-Marke ist überschritten: Im Jahr 2011 stammte über die Hälfte des Gesamtstromverbrauchs in Hessisch Oldendorf aus erneuerbaren Energien, die vor Ort produziert wurden.

veröffentlicht am 13.03.2013 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 00:21 Uhr

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Im Jahr 2007 waren es noch nur zwölf Prozent des Stromverbrauchs, die vor Ort aus regenerativen Energien gewonnen wurden. Drei Jahre später hatte sich der Anteil vervierfacht: Nach Angaben einer Studie von e.on betrug damals der Anteil an regenerativen Energien (Windenergie, Biogas und Photovoltaik) sowie Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) 48,31 Prozent. Die aktuellsten Zahlen von Ende 2011, die von e.on vorliegen, zeigen einen geringen weiteren Zuwachs. Demnach machte der Anteil der erzeugten Strommengen an regenerativen Energien und KWK am Gesamtstromverbrauch damals 50,51 Prozent aus. Der größte Posten ist dabei Biogas mit einem Anteil von 29,5 Prozent. Rund 20 000 Megawattstunden Strom lieferten die fünf Anlagen, die im Stadtgebiet stehen. 17,2 Prozent stammen aus den sieben Windenergie-Anlagen (12 200 MWh). Die 233 Photovoltaikanlagen lieferten 2011 eine Strommenge von rund 2500 MWh (3,6 Prozent). Ein Anteil, der in diesem Jahr vermutlich noch höher ausfallen werde, da die großen Anlagen im Stadtgebiet erst nach 2011 ans Netz gegangen seien, vermutet Heiko Wiebusch, Fachbereichsleiter Bauliche Entwicklung, bei der Präsentation der aktuellen Zahlen beim Energiespar-Forum. Er schätze, dass der Anteil, den die regenerativen Energien am Gesamtstromverbrauch in Hessisch Oldendorf derzeit hätten, bei 50 bis 60 Prozent liege. Der Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung (fünf Anlagen) machte mit rund 152 MWh einen Anteil von 0,2 Prozent aus.

Insgesamt stammten damit 36 000 MWh aus regenerativen Energien. Der Gesamtstromabsatz im Stadtgebiet betrug 2011 rund 71 000 MWh. Nach e.on-Angaben hätten damit rund 20 000 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden können.

Noch besser steht im Vergleich der Landkreis Hameln-Pyrmont dar. Nach Angaben von e.on stammten im Vergleichsjahr 2011 80,7 Prozent des Stromverbrauchs aus regenerativer Energieerzeugung und KWK. Bundesweit lag der Anteil der erneuerbaren Energien 2011 nach Informationen des Bundesumweltamtes am Bruttogesamtstromverbrauch (Strom, Wärme, Kraftstoffe) bei 20,3 Prozent.ch



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