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Weiße Fahne weist den Weg

Skulpturenpark nimmt Gestalt an

HESSISCH OLDENDORF. Sie arbeiten mit vereinten Kräften und das auf Hochtouren, denn bis zum Sommer dauert es nicht mehr allzu lange. Dann wollen Gisela Mewes und Ihr Lebensgefährte Architekt Werner Braun den Skulpturenpark in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs der Öffentlichkeit übergeben.

veröffentlicht am 12.03.2018 um 15:21 Uhr
aktualisiert am 12.03.2018 um 19:00 Uhr

Mehrere Skulpturen aus der Werkstatt Mewes haben inzwischen ihren endgültigen Platz auf der Freifläche bekommen. Foto: boh
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Autor

Stefan Bohrer Reporter
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Und sie haben in den zurückliegenden Wintermonaten arbeitstechnisch Unglaubliches geleistet. Der Innenausbau des futuristischen Künstlerateliers in Form eines Oktogons ist nahezu abgeschlossen.

Neben einem überdimensionierten Ablagesystem, das sie in den letzten Wochen unter dem Dach eingerichtet haben und dabei den jeweiligen Wandneigungen exakt anpassen mussten, ist auch die Küche, in der später die Besucher des Ateliers verköstigt werden können, bis auf wenige noch zu erledigende Feinarbeiten fertiggestellt. Ebenso die für die Künstlerin und die Besucher vorgesehene Nasszelle. „Gleichzeitig haben wir auch im Außenbereich bei Wind und Wetter geschuftet“, erzählt Werner Braun. Eine Info-Box wurde errichtet und bereits mit Kunstmodelle bestückt. Als Blickfang direkt am Eingang des Skulpturenparks steht jetzt eine Litfass-Säule und gibt potentiellen Besuchern Auskunft über Events rund um das Areal. Über allem haben Gisela Mewes und Werner Braun inzwischen eine weiße Fahne gehisst. Jedoch nicht aus Kapitulationsgründen vor diesem ambitionierten Projekt, sondern sie weist künftig weithin sichtbar den Besuchern den Weg zum 4500 Quadratmeter großen Grundstück. Viele der Großskulpturen der bundesweit bekannten Künstlerin haben ebenfalls rund um den künstlich angelegten See ihren endgültigen Standort erhalten.

Jetzt arbeitet Werner Braun nicht nur am Feinschliff im Oktogon, sondern auch im Eiltempo an der Außenbeleuchtung. Bereits jetzt, in dieser späten Bauphase, kommen immer mehr Besucher auf das Gelände, um einen Blick ins Atelier zu werfen oder die zahlreichen Skulpturen in Augenschein zu nehmen. Erste Ausstellungen sind bereits für die Sommermonate geplant. Bis dahin müssen Gisela Mewes und ihr Lebenspartner allerdings noch merklich die Ärmel hochkrempeln, um das Projekt pünktlich fertigzustellen. Das Motto des Parks ist jedoch jetzt bereits klar erkennbar: „Sehen, fühlen, tasten, verweilen und genießen!“ Dafür steht das Lebenswerk der beiden, und es wird schon jetzt in dieser späten Bauphase überdeutlich sichtbar umgesetzt. Fehlt nur noch die Pyramide, mit der Gisela Mewes vor Jahren bei der Kunstausstellung in Reinbek für Furore sorgte und die jetzt ein tristes Dasein – versteckt hinter Büschen und Gestrüpp – am Großenwiedener Schützenhaus fristet. Auch dieser Blickfang soll in den nächsten Wochen an prominenter Stelle im Park seinen Platz erhalten.

Gisela Mewes und ihr Lebensgefährte Werner Braun, ausführender Architekt des Skulpturenparks mit der neuen Litfass-Säule. Foto: boh
  • Gisela Mewes und ihr Lebensgefährte Werner Braun, ausführender Architekt des Skulpturenparks mit der neuen Litfass-Säule. Foto: boh

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