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Sind die Betreuungsprobleme nicht mehr so wichtig?

Hessisch Oldendorf (doro). Die Betreuung der unter Dreijährigen soll bis 2013 bedarfsgerecht geregelt werden, das haben sich Bund und Land auf die Fahne geschrieben. 30 Prozent davon soll durch Kindertagespflege abgedeckt werden. Um die vernünftig zu organisieren, sind die Familien- und Kinderservicebüros mit viel Geld ins Leben gerufen wurden. Sie gelten als Herzstück des Programm "Familien mit Zukunft". Nach der vierjährigen Anlaufzeit müssen die Kommunen nun in großen Teilen selbst sehen, wie sie die Büros finanzieren, denn für die Weiterführung steht nicht mehr so viel Geld zur Verfügung.

veröffentlicht am 15.11.2010 um 12:31 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 03:41 Uhr

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Hessisch Oldendorf (doro). Die Betreuung der unter Dreijährigen soll bis 2013 bedarfsgerecht geregelt werden, das haben sich Bund und Land auf die Fahne geschrieben. 30 Prozent sollen durch Kindertagespflege abgedeckt werden. Um die vernünftig zu organisieren, sind die Familien- und Kinderservicebüros mit viel Geld ins Leben gerufen wurden. Sie gelten als Herzstück des Programm "Familien mit Zukunft". Nach der vierjährigen Anlaufzeit müssen die Kommunen nun in großen Teilen selbst sehen, wie sie die Büros finanzieren, denn für die Weiterführung steht nicht mehr so viel Geld zur Verfügung. Um ihren Fortbestand zu sichern, hat Coppenbrügges Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka in seiner Funktion als Sprecher der Hauptverwaltungsbeamten und als Kreisgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes einen Hilferuf an Kultusminister Dr. Bernd Althusmann entsandt. Die vorläufige Antwort aus dem Sozialministerium, dass die Aufgabe zum Teil an das Kultusministerium abgegeben hat: Das Projekt soll zwar weitergeführt werden, allerdings wird es nach dem offiziellen Förderungsende im September 2011 (eingestellt wurde das Geld in 2010) nur für ein Jahr verlängert. 2011 sollen nach Aussage von Pressesprecherin Heinke Träger vier Millionen in den Landeshaushalt eingestellt, die in die in die Familien- und Kinderservicebüros in Niedersachsen fließen sollen.  Was sich gut anhört, relativiert sich vor dem Hintergrund, dass man in das Programm „Familie mit Zukunft“ in den letzten vier Jahren rund 80 000 Millionen Euro investiert hat, die von den Kommunen um den gleichen Betrag ergänzt wurden (Rund 33 Millionen in 2010). Wie hoch der Betrag genau ist, der in die Familien- und Kinderservicebüros geflossen ist, kann Träger nicht sagen, aber sie gelten als Herzstück des Programms.  Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt: Bürgermeister Harald Krüger wünscht sich dennoch, dass die Förderung in vollem Umfang erhalten bleibt „bei wesentlichen Reduzierungen müssen auch wir unsere Leistungen aufgrund des defizitären Haushalts zurückfahren.“



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