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In mehreren Stadtteilen werden auf den Spielplätzen alte Geräte ausgetauscht

Sieben Spielplätze modernisiert - weitere folgen

HESSISCH OLDENDORF. Wo vor einem Jahr noch gräulich-verwitterte Holzgeräte standen, locken nun neue, buntere Spielmöglichkeiten: An sieben Spielplatz-Standorten hat die Stadt in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres in modernere Geräte investiert und die alten ersetzt – 25 000 Euro hat das gekostet. In diesem Jahr stehen für andere Standorte ebenfalls Neuanschaffungen an

veröffentlicht am 05.03.2018 um 17:06 Uhr
aktualisiert am 05.03.2018 um 19:30 Uhr

In Fischbeck können sich die Kinder über eine neue Spielkombination freuen. Foto: dana
Jens Spickermann

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Die ersten warmen Sonnenstrahlen lassen sich blicken und die Osterferien stehen vor der Tür. Bald dürfte es deshalb wieder vermehrt Kinder auf die Spielplätze ziehen, von denen in diesem Jahr mehrere in frischem Glanze erstrahlen. Wo vor einem Jahr noch gräulich-verwitterte Holzgeräte standen, locken nun neue, buntere Spielmöglichkeiten: An sieben Standorten hat die Stadt in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres in modernere Geräte investiert und die alten ersetzt – 25 000 Euro hat das gekostet. In diesem Jahr stehen für andere Standorte ebenfalls Neuanschaffungen an, sagt Andreas Huch vom städtischen Grünflächenamt.

Die aktuellen Geräte sind zwischen sechs und zwölf Jahre alt, sagt Huch. Da sie hauptsächlich aus Holz bestehen, neigten sie dazu, an den Stellen mit Bodenkontakt marode zu werden. Die grau-grüne Patina, die die Spielgeräte durch die Witterung nach einigen Jahren annehmen, war optisch außerdem wenig ansprechend. Die Neuanschaffungen bestünden deshalb aus Aluminium. „Es wurden ähnliche oder bessere Geräte angeschafft“, sagt Huch. „Die sind ein bisschen freundlicher und farbenfroher.“ Als Erstes seien sie dort ausgetauscht worden, wo es am Nötigsten war. Anstatt naturbelassenen Holzes erwarten die Kinder nun buntere Farbtöne. Positiver Nebeneffekt: Die Geräte dürften sich aufgrund des witterungsbeständigen Materials als haltbarer erweisen als die bisherigen.

Die sind ein bisschen freundlicher und farbenfroher.

Andreas Hunte, Städtisches Grünflächenamt

Im vergangenen Jahr hat die Stadt an der Bäckerstraße, der Von-Mengerßen-Straße, in Fuhlen, Im Speckertal in Fischbeck und in Segelhorst Spielkombinationen aufgebaut. Zusätzlich erhielt der Spielplatz an der Von-Mengerßen-Straße eine neue Rutsche. An der Dorfstraße in Lachem kamen noch eine Turmrutsche und eine Federwippe hinzu, in Fuhlen und Fischbeck jeweils eine Doppelschaukel. Eine einfache Schaukel weist die Spielkombination in Segelhorst auf. Der Spielplatz in Haddessen wurde durch eine Turmrutsche und eine Nestschaukel aufgewertet.

In diesem Jahr sollen noch mehrere ältere Geräte ausgetauscht werden. Foto: Dana
  • In diesem Jahr sollen noch mehrere ältere Geräte ausgetauscht werden. Foto: Dana
Die neuen Geräte, wie hier in Lachem, sind deutlich farbenfroher als die alten. Foto: dana
  • Die neuen Geräte, wie hier in Lachem, sind deutlich farbenfroher als die alten. Foto: dana

In Lachem beteiligte sich der Kinder- und Jugendrat der Stadt an der Neuplanung des Spielplatzes. Auf Anregung der Kinder und Jugendlichen kam dort auch ein Sandkasten aus Recyclingmaterial hinzu. „Die Wünsche sind mit eingeflossen“, sagt Huch. Dafür habe es unter anderem einen Ortstermin und eine Besprechung im Rathaus gegeben.

Für weitere Anschaffungen an anderen Standorten liefen gerade die Ausschreibungen, sagt Huch. Wann der Baubetriebshof damit beginnen kann, neu erworbene Geräte aufzubauen, sei noch nicht klar. Eventuell laufe es aber wieder auf die zweite Jahreshälfte hinaus. Ausschlaggebend sei auch die Witterung sowie die Auslastung des Baubetriebshofes.

Zurzeit hat Huch Spielplätze in sieben Stadtteilen im Blick, die in diesem Jahr für insgesamt 25 000 Euro aufgewertet werden sollen. Wie viele neue Geräte letztlich angeschafft werden, hänge aber auch von den Ausschreibungsergebnissen ab. Die würden zeigen, ob das Budget ausreiche, sagt Huch. Für alle Familien, deren benachbarte Spielplätze in diesem Jahr noch nicht in frischem Glanze erstrahlen, gibt es einen Trost: Noch bis einschließlich 2021 stehen der Stadt jährlich 25 000 Euro für neue Geräte zur Verfügung – es gibt also noch genug Zeit und Geld für viele Neuanschaffungen.

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