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Großes Konzert in der St. Marienkirche: Chöre und Gäste singen gemeinsam am Tag der Kirchenmusik

Sie bringen mit ihren Stimmen Leben in die Gemeinden

Hessisch Oldendorf (ah). Erst der Bass, dann der Tenor, Alt und schließlich der Sopran: Nacheinander setzen die Stimmen der Sangesfreudigen ein, die sich im Kreis um Kirchenkreiskantor Wolfgang Westphal versammelt haben. Schließlich erklingt aus nahezu 300 Kehlen „Singt dem Herrn ein neues Lied“. Im Wechsel ertönt die faszinierende Stimme von Sopranistin Ina Westphal. Feierlich ist die Atmosphäre zum Auftakt des Offenen Singens, zu dem der Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg am Samstag in die St. Marienkirche eingeladen hat – Gänsehaut inklusive. Pastor Michael Hensel nennt es „wunderbar“, dass „endlich mal bei uns ein ganz großes Konzert stattfindet.“

veröffentlicht am 10.10.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 05:41 Uhr

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160 Sängerinnen und Sänger aus 15 Chören des Kirchenkreises haben sich angemeldet, proben vor dem offiziellen Beginn die zwölf Musikstücke. Mehr als 100 Gäste gesellen sich um 21 Uhr dazu, begleitet vom Schaumburger Kammerorchester und Regine Ackmann an der Orgel singen sie aus vollem Herzen mit den Chören. Dirigent Westphal dreht sich zu allen Seiten des Stuhlkreises, hat alle im Blick. „Wir ziehen das Offene Singen wie einen musikalischen Gottesdienst auf“, erklärt er. So umfasst das Repertoire die klassischen Gottesdienstelemente wie Gloria, Kyrie und Segen. Dabei kommen abwechslungsreiche Stilelemente zu Gehör: Taizé-Lieder, neues geistliches Liedgut, traditionelle Choräle. Besonders eindrucksvoll sind das achtstimmige „Lobe den Herrn meine Seele“, der Kanon „Magnificat“ und das Auferstehungslied, bei dem die Chöre zum Sologesang von Ina Westphal summen. Gemeinsam mit Regine Ackmann und Flötistin Susanne Steinbeck schenkt sie den Sängern eine Mozart-Pause, bevor alle den peppigen Ohrwurm „Wo die Liebe wohnt“ anstimmen. „Wir singen nicht nur aus eigener Freude, sondern auch zum Lobe Gottes“, sagt der stellvertretende Superintendent Matthias Mau.

„Das hat mir sehr gut gefallen“, erklärt Eberhard Gäbler aus Schleswig-Holstein, selbst Orchestermusiker. „Sehr spirituell“, beschreibt Susanne Steinbeck das Projekt, „bei dem man sich gegenseitig getragen“ habe. Das Offene Singen am bundesweiten Tag der Kirchenmusik ist Werbung par excellence. In der Marienkirche konnten die Kirchenchöre beweisen, dass sie keineswegs ein Relikt vergangener Tage sind, sondern mit ihren Stimmen Leben in die Gemeinden bringen.

Kirchenkreiskantor Wolfgang Westphal Westphal hat beim Dirigieren alle Seiten des Stuhlkreises im Blick.

Foto: ah



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