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Anwohner sind genervt und fordern 30er-Zone in der Ellerbachstraße / Zählplatten messen Verkehr am Rohdener Berg

Selbst in der S-Kurve wird mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren

Rohden (doro/ah). Auf der frisch sanierten Ellerbachstraße in Rohden wird viel zu schnell gefahren, da sind sich die Bürger einig. Besonders, wenn die großen Lkw durch den rund zwei Kilometer langen Ort rasen, wird manchem Bewohner angst und bange. „Es gibt viele gefährliche Stellen, zum Beispiel die S-Kurve und unüberschaubare Ein- und Ausfahrten“, sagt Astrid Hücker, Mitglied im Ortsrat Rohdental. Besonders wichtig sei aber die Verkehrsberuhigung der Ellerbachstraße in Höhe des Feuerwehrhauses/Sporthalle.

veröffentlicht am 12.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 16:41 Uhr

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Wie sehr das Thema die Leute bewegt, zeigte auch die letzte Sprechstunde des Bürgermeisters auf dem Wochenmarkt. Allein in einer Stunde habe sie an einem Vormittag 30 Lkw gezählt, die durch die Straße bretterten, beschwert sich eine Anwohnerin. Mit ihrem sieben Monate alten Sohn und einer Nachbarin kam sie in die Kernstadt, um Harald Krüger zu bitten, eine Geschwindigkeitskontrolle durchführen zu lassen. „Die Straße ist doch erst neu gemacht worden, wenn Lkw weiter so durch den Ort rasen, muss man sie in zwei Jahren bestimmt wieder erneuern“, meint sie. „Uns in der Ellerbachstraße steht’s auf jeden Fall bis hier....“, fügt ihre Nachbarin hinzu.

In der Sitzung des Ortsrates Rohdental wurde beantragt, über eine Länge von 100 Metern ein 30er-Zone einzurichten. Eine Geschwindigkeitsreduzierung wird mit dem Antrag erneut für die L 434 gefordert. Seit Jahren kämpft die Bürgerinitiative L 434 für mehr Sicherheit in Rohdental und hat bisher Teilerfolge verbucht. Gemeinsam mit Markus Brockmann, Leiter des Geschäftsbereichs Hameln der Landesbehörde für Straßenverkehr, haben die Mitglieder einen Arbeitskreis ins Leben gerufen, in dem gemeinsam nach realisierbaren Lösungen gesucht wird. Zuletzt hatte man vier Zählplatten – am Mischwerk, am Parkplatz Schneegrund, 50 Meter vor dem Ortseingang und an der Ecke Tannenweg – eine Woche lang eingesetzt, um den Verkehr mengenmäßig zu erfassen.

Ein „Nebenprodukt“ ist nach Aussage von Brockmann die gemessene Geschwindigkeit, bei der es zwar mehr Abweichungen gebe als bei einer amtlichen Messung, die aber dennoch in die Auswertung einfließen soll. Aus der Idee eines Ortsratsmitglieds, die Platten auch auf der Kreisstraße in Rohden einzusetzen, wird jedoch nichts: „Früher haben wir die Platten öfter eingesetzt“, sagt Brockmann, „aber dafür haben wir derzeit keine Ressourcen.“

Eine gefährliche, weil schlecht einsehbare Stelle der rund zwei Kilometer langen Ellerbachstraße in Rohden ist beispielsweise diese S-Kurve.

Foto: doro



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