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Evangelisch-lutherische Landeskirche würdigt ehrenamtliche Musikarbeit / Kollekte für die Stiftung Posaunenwerk

Segelhorster feiern erstmalig „Bläsergottesdienst“

Segelhorst (ah). Posaunenchöre sind seit dem vergangenen Jahrhundert aus der Geschichte des Protestantismus nicht mehr wegzudenken; in nahezu jeder zweiten Gemeinde wird mittlerweile geblasen. Erstmalig wurde gestern in der evangelisch-lutherischen Landeskirche ein „Tag der Posaunenchöre“ begangen.

veröffentlicht am 08.02.2009 um 17:34 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 19:21 Uhr

Der Posaunenchor Segelhorst mit seinem Leiter Joachim Knauer (vo
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Zur Würdigung der ehrenamtlichen musikalischen Mitarbeit wurde in allen Gottesdiensten in den Kirchengemeinden um eine Kollekte für die Bläserarbeit gebeten. Sie ist für die im Herbst 2007 gegründete Stiftung Posaunenwerk bestimmt. Damit sollen Nachwuchsarbeit und Fortbildungsmaßnahmen in den rund 670 Posaunenchören der Landeskirche mit ihren rund 13 000 Bläsern ebenso gefördert werden wie die Ausbildung qualifizierter Chorleiter. Außerdem will die Stiftung dazu beitragen, dass die Stellen der Landesposaunenwarte erhalten bleiben.

Über 200 Chöre

sagen Mitwirkung zu

Über 200 Posaunenchöre sagten im Vorfeld ihr Mitwirken am „Bläsersonntag“ zu, aus dem Wesertal meldeten sich die Bläser der Kirchengemeinden Großenwieden und Segelhorst. Auch in anderen Gemeinden in Hameln-Pyrmont wurden Gottesdienste musikalisch begleitet. In der gut besuchten Segelhorster Marienkirche gestaltete der örtliche Posaunenchor unter Leitung von Joachim Knauer den musikalischen Gottesdienst. Darin übernahmen die sechs Bläser sämtliche Wortbeiträge wie auch die Predigtmeditation über „Gott liebt diese Welt“, die sie im Wechsel von Wort und Musik darboten.

Mit großer Freude spielte der Posaunenchor anspruchsvolle moderne und alte Sätze wie am Ende des Gottesdienstes „Auf Gott allein will hoffen ich“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy, dessen 200. Geburtstag am 3. Februar begangen wurde.



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