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Schluss mit Machtkämpfen

Dafür hätte in der Tat wohl kein Bürger Verständnis gehabt: 150 000 Euro futsch, nur weil Politiker und Vereinsmitglieder sich nicht über Kompetenzen einigen können. Und das in Zeiten leerer Kassen und wachsender Haushaltslöcher. Dass Stadt, Politik und Verein bei Integrationsprojekten gemeinsam planen, sich sachlich über Inhalte auseinandersetzen und ihre Arbeit abstimmen, das darf man wohl erwarten. Ansonsten ist sinnvolles Handeln schwer möglich. Dass der Verein sich andererseits bei Projekten seine Mitarbeiter selbst aussuchen möchte, statt sich den Wünschen der Stadt zu beugen, muss man ihm gewähren – auch wenn es wehtut. Denn nach dem Subsidiaritätsprinzip wird im Zweifel die Eigenverantwortung vor das staatliche Handeln gestellt. Das heißt, die Kommune kann zwar sagen, wer welche Aufgabe erledigt, aber nicht, wen der Verein für seine Arbeit einzusetzen hat. Eine positive Folge der von der Stadt ungeliebten Vereins-Emanzipation gibt es allerdings: Der geplante Integrationsrat ist eine Basis, auf der sich aufbauen lässt.

veröffentlicht am 03.11.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 02:21 Uhr

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Dorothee Balzereit

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Dorothee Balzereit Reporterin / ViaSaga zur Autorenseite
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