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Förderung mit Bundesmitteln / Unternehmen arbeitet mit Hochschule Weserbergland an intelligenter IT-Plattform

Rund eine halbe Million Euro für Forschungsprojekt „Konsens“

Hessisch Oldendorf/Hameln (red). Die frohe Botschaft erreichte Patrick Söhlke, Geschäftsführer der in Hessisch Oldendorf ansässigen Next Vision GmbH, am Dienstagmorgen: Rund eine halbe Million Euro sollen in das Projekt „Konsens“ fließen, an dem die Firma zusammen mit der Hochschule Weserbergland (HSW) arbeitet. Gefördert wird das im Weserbergland konzipierte und vor Ort durchgeführte Projekt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms für den Mittelstand (ZIM). Das ZIM gilt als Flaggschiff für Innovationen im Mittelstand und wird bereits seit 2008 als Nachfolgeprogramm des Pro Inno II aufgelegt.

veröffentlicht am 23.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 06:21 Uhr

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Nicht nur Patrick Söhlke, auch bei der HSW ist die Freude groß, wie Prof. Dr. Michael Städler, Dekan des Fachbereichs Informatik, betont: „Die intensive und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Next Vision und der HSW im Vorfeld der Antragstellung war spannend und hat sich nun auch ausgezahlt.“ Söhlke fügt einen weiteren Aspekt hinzu: „Sowohl die HSW als auch die Next Vision GmbH werden für die nächsten zwei Jahre jeweils zwei Arbeitsplätze schaffen und so einerseits einen kontinuierlichen Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sicherstellen und andererseits den strukturellen Schwächen der Region ein probates Mittel gegenüberstellen: Innovation.“

Kernstück des Forschungsprojekts „Kontext Sensitive Schnittstelle“ ist die Entwicklung einer IT-Plattform, die dem Anwender auf Basis seiner Fragestellungen den Großteil der Arbeit wie Analysen, Recherchen, Querverweise, Datenaufbereitung abnimmt. Das System lernt durch den Austausch mit dem Fragesteller (künstliche Intelligenz), so dass sich die Qualität der Antworten im Laufe der Zeit kontinuierlich verbessert. Söhlke: „Ein wichtiger Parameter hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit gerade auch von mittelständischen Unternehmen ist die Möglichkeit schnelle und intelligente Entscheidungen treffen zu können, auch dann, wenn sich Vorgaben, beispielsweise Rohstoffpreise, urplötzlich ändern.“ Werkzeuge, IT-Plattformen und spezielle Software sei durchaus in umfangreicher Auswahl vorhanden, räumt der Unternehmer ein, jedoch: „Aus unserer Sicht gibt es an dieser Stelle außerordentliches Entwicklungspotenzial.“



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