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Stiftung des Ex-Nationalspielers soll bei Finanzierung der Turnhallen-Sanierung helfen

Rohdentaler setzen auf Lukas Podolski

ROHDENTAL. Im nördlichen Hessisch Oldendorf setzt man auf Lukas Podolski, besser gesagt auf die Lukas-Podolski-Stiftung. Die sanitären Anlagen in der Turnhalle in Rohden sind sanierungsbedürftig und „müssen zwingend und zeitnah erneuert werden“, wie Heiko Wiebusch erklärt. Vielleicht könnte die Stiftung des Ex-Nationalspielers sich daran finanziell beteiligen, so die Überlegung.

veröffentlicht am 21.03.2019 um 16:54 Uhr

In Rohden hofft man auf einen Zuschuss durch die Stiftung von Ex-Nationalspieler Lukas Podolski für die Sanierung der sanitären Anlagen in der Turnhalle. Foto: dpa

Autor:

PETER JAHN
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Bei den Kosten für die Sanierung geht der Leiter des städtischen Bauamtes von rund 30 000 Euro aus. Im Haushalt für das laufende Jahr stehen allerdings nur 5000 Euro. Wenn Dorfstrukturmittel eingesetzt werden und es gelingt, noch dritte ins Boot zu holen, können die Arbeiten am Sanitärbereich der Halle noch in diesem Jahr erfolgen. Und hier kommt die von dem früheren Fußball-Nationalspieler ins Leben gerufene Stiftung mit Sitz in Hamburg ins Spiel.

„Es ist ein Versuch, ob es gelingen wird, müssen wir sehen“, sind sich die Mitglieder im Ortsrat Rohdental einig. „Wir stehen bei unserem Vorhaben in Konkurrenz mit großen Vereinen“, sagt Rohdentals Ortsbürgermeister Sven Sattler. Kein Grund für die Politiker, Vereinsmitglieder des TuS Rohden-Segelhorst und die Bewohner der drei Rohdentaler Dörfer sich vorzeitig geschlagen zu geben. Sie sehen es sportlich, wollen auf jeden Fall einen Antrag stellen. „Vielleicht können wir Lukas Podolski im Sommer bei der Einweihung der neuen Duschen begrüßen“, ist Sattler optimistisch.

Da es sich in Rohden um eine Sanierungsmaßnahme handelt, sind EU-Fördertöpfe, vom Bund und dem Land Niedersachsen dicht. Einigkeit besteht im Ortsrat, dass ein Teil der Dorfstrukturmittel, die derzeit für die Ortschaft zur Verfügung stehen, für die Sanierung eingesetzt werden. Und wie immer, wenn es darum geht Hand anzulegen, haben Vereinsmitglieder des Turn- und Sportvereins zugesagt, mit Eigenleistungen zu helfen. Und dass auf diese Weise auch größere Projekte umgesetzt werden können, haben sie in der Vergangenheit schon mehrfach bewiesen, wie beispielsweise bei der Anlage des Sportplatzes und dem Bau des Vereinsheims.

Blick in die Duschräume der Turnhalle: Auch hier bröckelt der Putz von den Wänden. Und in den Toiletten befinden sich Risse in den Fliesen. Foto. pj

In einem weiteren Tagesordnungspunkt der öffentlichen Sitzung des Ortsrates im Schützenhaus in Rohden geht es um das Umfeld der Turnhalle; den Spielplatz dahinter. Als dieser mit neuen Geräten bestückt werden sollte, haben Ortsbürgermeister Sattler und die übrigen Ortsratsmitglieder die Kinder entscheiden lassen, was angeschafft werden soll. „Wir haben mit ihnen vor drei Jahren alles besprochen, ihre Wünsche erfragt und diese umgesetzt“, für den Ortsbürgermeister maßgeblicher Grund dafür, dass der Spielplatz bei den Mädchen und Jungen im Ort sehr beliebt ist.

In diesem Jahr soll der Spielplatz in der Segelhorster Wolfstraße neue Spielgeräte erhalten. Da lange Zeit nicht klar war, was mit dem Parkplatz am evangelischen Gemeindehaus geschehen soll (eine Umgestaltung war geplant), ist die Neugestaltung des Spielplatzes zurückgestellt worden. Nun ist es soweit: Noch in diesem Jahr wird der Bauhof eine neue Spielkombination mit Rutsche installieren. Wann dies genau geschieht, steht noch nicht fest. Wiebusch bittet um Verständnis und Geduld, da der Bauhof stark ausgelastet sei.



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