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SPD-Stadtverbandsvorsitzender spricht von einem unfähigen CDU-Mann / Veränderung im Vorstand

Rödenbecks ganzer Frust trifft Deppmeyer

Hessisch Oldendorf (pj). „Dank einer historisch niedrigen Wahlbeteiligung und dem Auftreten der Linken zur Wahl fiel dieser Wahlkreis an einen der unfähigsten und dem Negativbild des kungelnden Politikers am ehesten entsprechenden CDU-Mann, nämlich an Otto Deppmeyer“, erklärte der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Volker Rödenbeck zum schlechten Abschneiden seiner Partei bei der Landtagswahl. „Dass wir unseren Kandidaten nicht durchbringen konnten, ist eine der größten Enttäuschungen dieser Wahl“, fügte der SPD-Chef an. In Hinblick auf die bevorstehende Bundestagswahl ist Rödenbeck sicher, dass es „im Endspurt für die SPD reichen wird“. Allerdings müsse dafür noch viel gearbeitet werden.

veröffentlicht am 08.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 14:21 Uhr

Die Mitglieder des SPD-Stadtverbandsvorstandes mit dem Vorsitzen
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In seinem Jahresbericht ging der Stadtverbandsvorsitzende auch auf die Ratspolitik ein. Die wichtigsten Weichenstellungen seien im Bereich der Kinderbetreuung getroffen worden. Die SPD stehe dabei hinter Bürgermeister Harald Krüger, versicherte der SPD-Chef, gleichzeitig appellierte Volker Rödenbeck, dass der Stadtverband und die Ratsfraktion auch künftig eng zusammenarbeiten, da es sonst zu Reibungsverlusten komme.

Die Mitgliederzahl der SPD ist im Stadtgebiet zwischen 2005 und 2009 um 9,2 Prozent gesunken. Dies ist im Unterbezirk der niedrigste Wert. Aber auch in Hessisch Oldendorf leide die SPD an Überalterung. „Jüngster Ortsverein ist Bensen mit einem Altersdurchschnitt von 55 Jahren“, führte Volker Rödenbeck aus.

Bei der Stadtverbandsversammlung im Wirtshaus Bücher in Fuhlen standen auch Wahlen auf der Tagesordnung. Ebenso wie der Vorsitzende Volker Rödenbeck aus der Hessisch Oldendorfer Kernstadt wurden auch Kassenführer Günther Flamme aus Friedrichshagen und Schriftführer Dieter Wiesenthal aus Hessisch Oldendorf mit großer Mehrheit in den Ämtern bestätigt. Für Waltraud Ahrens rückte Monika Baars aus Fischbeck als stellvertretende Vorsitzende nach. Stellvertreter ist auch Heinz Hartmann aus Welsede. Als stellvertretender Kassierer löste Sonnentals Ortsbürgermeister Jost Beckmann den bisherigen Amtsinhaber Cliff Prauss ab, der aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte. Stellvertretender Schriftführer ist Jörg Clavey. Als Beisitzer gehören Astrid Hücker aus Rohden, Kai-Uwe Eggers aus Fuhlen, Ruth Bültemeier aus Pötzen sowie Ludmilla Rudi-Stozkaja dem SPD-Vorstand an.



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