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Bands bringen Publikum im Baxmann-Zentrum zum Schwitzen

Rockig, rockiger, „Oh My Rock“

Hessisch Oldendorf. Im Laufe des Abend des Abend füllte sich der abgehangene Teil des Baxmann-Zentrums in Hessisch Oldendorf immer mehr – laut Veranstalter kamen insgesamt rund 400 Leute zur Rocknacht am Samstag. „Das ist für ein regionales Konzert ganz gut. Wir sind zufrieden. Die Stimmung war gut, bis zur letzten Sekunde“, resümiert Dominik Müllermeister von der Band Greenroom. Und die schaffte sich selbst, den erfahrenen Rockern von den Drunk Monkeys on Crack und den Youngsters der Anti Heroes die Bühne für eine lange Rock-Nacht von 20 Uhr bis weit nach Mitternacht.

veröffentlicht am 13.04.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 01:41 Uhr

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Den Anfang machten die drei Jungs der Anti Heroes. Der Auftritt in der Hessisch Oldendorfer Stadthalle war ihr erster großer und der dritte überhaupt. Auch wenn die Musik die Stimme des Sängers Yannik William Thomas anfangs übertönte, schafften es die Anti Heroes, sich keine Aufregung anmerken zu lassen und zogen ihren Part souverän durch. Besonders Drummer Cedric Rüschoff wirkte am Schlagzeug, als würde er nie etwas anderes machen, als auf Konzertbühnen zu stehen. Die komplette Rockstar-Attitüde, welche die beiden anderen Bands an den Tag legten, müssen die Newcomer allerdings noch lernen. Carsten Seidel von Greenroom, die das Konzert organisiert hatten, lobte direkt nach dem Auftritt die Band und betonte, dass es ihm wichtig sei, dass grade junge, unerfahrene und noch unbekannte Bands auch einmal die Chance bekommen, auf einer großen Bühne vor viel Publikum zu stehen. Daraufhin initiierte er eine spontane Spendenaktion im Saal, um die Anti Heroes beim Kauf von Equipment zu unterstützen.

Nach einer kurzen Umbaupause legten die Drunk Monkeys on Crack mit „White Wedding“ von Billy Idol los. Die vier Monkeys ließen keinen Zweifel daran, dass sie gekommen waren, um zu rocken. Entsprechend kam Sänger und Gitarrist Lars Eickstädt auch gut ins Schwitzen und griff öfter mal zur Flasche – Wasser. Für das Solo von Schlagzeuger Ralf Egger gab es viel Applaus. Norbert Grell und Willi Niemeier verließen auch mal während des Auftritts mit ihren Gitarren die Bühne und rockten direkt im Publikum weiter.

Kaum noch möglich, aber Greenroom versucht trotzdem, bei ihrem Auftritt noch eins drauf zu setzen. Die Stimmung in der Halle steigerte sich den ganzen Abend über und spätestens als Greenroom-Sängerin Sarah Seidel mit ihrer rauen Bonnie-Tyler-Stimme „Smells Like Teen Spirit“ von Nirvana ins Mikrofon schmetterte, stand noch kaum jemand still. Mit Liedern wie „Zombie“ von den Cranberries und „Seven Nation Army“ von den White Stripes ging es entsprechend rockig weiter. Auch Bassist Tom Willms bewies mit seiner Stimme, dass er mehr kann, als nur Bass und Carsten Seidel legte seine Gitarre zwischendurch für eine gute Nummer am Keyboard ab. Ein kleines Problem mit der Technik überbrückte Sängerin Seidel gekonnt mit Hilfe des Publikums und einer Nummer, für die man keine Instrumente braucht: „We Will Rock You“ von Queen. Das Fazit des Abends fiel für die Bands entsprechend gut aus: „Es war ein super Abend, der sich wirklich gelohnt hat. Nur die Organisation war sehr aufwendig“, resümiert Lars Eickstädt.ms

Sarah Seidel von Greenroom überzeugt mit ihrer rauen Rock-Stimme.

Eine Bildergalerie zu dem Konzert gibt es auf dewezet.de.



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