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Kompanieführung gibt nach drei Niederlagen auf / König lädt zum Letzten Gefecht ein

Räuber würden Drehbuch gern umschreiben

HESSISCH OLDENDORF. „Der Wille ist da, die Kraft auch, doch das Drehbuch das die Geschichte schrieb, sieht es anders vor. Alle vier Jahre müssen wir den Kampf verlieren, egal wie wir uns anstrengen“, bedauern die Mitglieder der Räuberkompanie. „Ich bin angetreten und wollte endlich gewinnen“, sagt Kompaniechef Major Dr. von Perverso Deluxe (Thomas Wache).

veröffentlicht am 04.09.2018 um 17:04 Uhr

General Starkstrom (Friedrich Söhlke) ehrt Major Dr. von Perverso Deluxe (Thomas Wache) und Oberleutnant Einband (Dieter Pyzik). Foto: PJ

Autor:

PETER JAHN
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„Dreimal stand ich an der Spitze und dreimal haben wir verloren – ich ziehe die Konsequenz und gebe mein Amt ab“, erklärt Wache mit einem verschmitzten Lächeln.

Nicht nur der Kompaniechef auch sein Stellvertreter, Oberleutnant Einband (Dieter Pyzik), legt sein Amt in jüngere Hände. Nachfolger sind schnell gefunden, denn es gibt genügend Räubern, die in solchen Situationen ihren Hut in den Ring werfen. „Und dies obwohl sie wissen, dass damit viel Arbeit verbunden ist und auch Geld in die Hand genommen werden muss“, wie Leutnant Dasch (Markus Henkel) verrät. Er kann sich bei der Wahl wenig später beim Treffen der Räuber im Saal des Restaurants Pierrot in der Hessisch Oldendorf Goethe-straße durchsetzen und führt künftig die Räuberkompanie. Sein Stellvertreter ist Leutnant Schwalbe (Andreas Klemme), der sich gegen gleich drei Gegenkandidaten behauptet.

Natürlich waren der Ex-König Gerwin Rügge und der neue König Jürgen Wagner in die Kernstadt gekommen, um zu sehen und zu hören, was die Räuber, die mit über 50 Mann vertreten sind, so treiben. Trotz der verlorenen Schlacht am Hemeringer Berg sind diese guter Dinge und träumen davon, mit der neuen Führung „endlich der Geschichte ein Schnippchen zu schlagen und die historische Schlacht einmal für sich entscheiden zu können“. Im Juni haben sich einige Kämpfer besonders hervorgetan, die sich eine Beförderung „redlich verdient haben“, wie der Spieß Himmelskutscher (Marcel Pyzik) betont. Nach Beförderungen und Ehrungen folgt die Verabschiedung der Kompanieführung.

Das Letzte Gefecht bildet das offizielle Ende der historischen Schlacht des Jahres 2018. Noch einmal wird das große Festzelt vor dem Haus der Väter in Hemeringen aufgebaut. Der König wird am Sonnabend, 8. September, um 19 Uhr alle Kompanien dort begrüßen können.



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