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Kirsten Schönfelder und der Modezar

Promi-Besuch: Oldendorfer Nailartkünstlerin trifft den Glööckler

Hessisch Oldendorf. Mit einem Promi zusammen fotografiert zu werden – das hat was! Stolz ist Kirsten Schönfelder auf die Aufnahme, die sie und den Modedesigner Harald Glööckler bei der ersten deutschen Nailartvernissage nebeneinander auf der Bühne zeigt. Sie hat uns von ihrem Treffen mit dem Modezar erzählt.

veröffentlicht am 22.12.2015 um 16:20 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:38 Uhr

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Autor:

Anette Hensel
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„Die „waschechte Oldendorferin“ erinnert sich noch genau daran, wie es war, als der schillernde Modedesigner und Unternehmer die Halle in Hanau betrat: „Er trug eine Sonnenbrille, war schwarz gekleidet mit goldenen Knöpfen, mit eingearbeiteten Goldelementen in seinem Bart und und in Begleitung von drei Bodyguards sowie einer Visagistin – ein Star halt.“ In einem Interview habe Harald Glööckler vor den 100 Nailartkünstlern und den Ausstellungsbesuchern darauf hingewiesen, dass er mit seiner Marke jede Frau zur Prinzessin machen möchte, sagt Schönfelder und berichtet: „Seit Sommer 2014 hat er ein Sortiment von 180 Gelfarben für Nägel auf dem Markt. Vor uns gab er seine persönliche Top Ten preis, meinte aber auf die Frage, welche die Farbe des Winters für die Frau sei: Die, die der Frau am besten gefällt – und wenn sie zu Weihnachten Osterhasen auf ihren Nägeln tragen möchte, ist das auch o. k..“ Diese Antwort fand die gelernte Friseurin aus der Kernstadt, die selbst nur mit Glööcklers Gelen arbeitet, „sehr natürlich und überzeugend“. Zur Nailartvernissage hatte sie vorab einen Rahmen eingeschickt, in dem sie einige ihrer mit Gelfarben designten Nägel blumenartig drapiert hatte. „Als ich in den Ausstellungsraum kam und die Nägel anderer Nageldesignerinnen erblickte, hätte ich ihn am liebsten klammheimlich wieder entfernt: Drei Damen hatte zum Beispiel den Glööckler auf ihre Nägel gemalt, auch eine Winterlandschaft hat mich sehr beeindruckt – meine Arbeit empfand ich da eher als schlicht“, erzählt sie. Ihre Tochter Lea habe sie letztendlich überzeugen können, dass auch ihre Nägel gut gelungen seien.

Per Zufall war Schönfelders Rahmen bei der Vernissage gleich in der ersten Reihe platziert: Dessen Mitte zieren nach Jahreszeiten gestaltete Nägel – mit einem im Sturm gebogenen Baum für den Herbst, einem Schneemann für den Winter, Schmetterlingen für den Frühling und Blumen für den Sommer. „Solche Motive male ich mit einem ganz feinen Pinsel, der nur über ein oder zwei Haare verfügt, mit Gel auf“, erläutert die Nageldesignerin und betont, dass man dafür schon eine ruhige Hand benötige. Beim Besuch ihres Nagelstudios in der Feldstraße fällt der Blick gleich auf ein großes Bild des Glööcklers auf dem Tresen; es verleiht dem Raum automatisch einen Hauch von Glamour. Glamourös wirken auch die bereits fertig gestalteten Nägel, die die zweifache Mutter präsentiert und die ihre Kreativität offenbaren. „Anderthalb Stunden muss eine Kundin für besondere Motive auf ihren Festtagsnägeln einplanen, Schnörkeldesigns gehen allerdings schneller“, berichtet die 41-Jährige, die auch ausgefallene Wünsche erfüllt, beispielsweise ein Rentier auf Nägel zeichnet. „Für mich ist Nageldesign ein wunderbarer Nebenberuf, der sich gut mit dem Friseurhandwerk ergänzt“, sagt sie und berichtet, vor elf Jahren dazu gekommen zu sein, „weil ich mit meinen eigenen Fingernägeln nicht mehr zufrieden war.“ Und da sie durch ihre Berufsausbildung in Maniküre Vorkenntnisse hatte, beschloss sie, sich zur Nageldesignerin weiterzubilden.

Im Rückblick auf die Vernissage erklärt Kirsten Schönfelder, dass sie ihr viel gebracht habe, vor allem der Austausch mit den Kolleginnen, etwa über Problemnägel, die nicht halten wollen. „Gerne möchte ich auch manches von dem umsetzen, was ich in Hanau gesehen habe, gerade erst heute hat eine Kundin eine Aquarellmalerei auf die Nägel bekommen, die ich dort entdeckt hatte.“



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