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Fischbecker fordern weitere Maßnahmen

Problem nicht gelöst

Fischbeck (ll). Überschwemmte Straßen, schlammige Hofeinfahrten und nasse Keller sorgten im vergangenen Herbst für ein großes Ärgernis. Schuld daran war das „Starkregenereignis“ vom 7. Oktober 2009. So nüchtern es klingt, es kam auch nicht gerade feucht-fröhliche Stimmung unter den Fischbeckern auf. Einige Hauseigentümer bauen sich seither eigene Dämme zum Schutz vor Hochwasser in den Garten. Im Hinblick auf die Ableitung des Oberflächenwassers bei starkem Regen besteht dringender Handlungsbedarf im Stiftsdorf, wie bei der Ortsratssitzung deutlich wurde.

veröffentlicht am 03.03.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 20:41 Uhr

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55 000 Kubikmeter Wasser haben die Gräben am besagten Oktobertag innerhalb von sechs Stunden ableiten müssen, sagt Manfred Bebermeier, im Hessisch Oldendorfer Rathaus für Straßen und Gewässer zuständig. „Diese große Menge an Regenwasser ist an sich völlig in Ordnung“, so Bebermeier weiter. Wesentliche Ursache für die Überschwemmungen sei eine schlammige Mischung aus Wasser und Feldboden gewesen, die nicht durch die vorgesehenen Durchlässe abfließen konnte. Ein brachliegender Acker in östlicher Ortsrandlage des Stiftsdorfes habe dies verstärkt und zudem für eine relativ hohe Fließgeschwindigkeit der Wassermenge gesorgt.

Mittlerweile sind laut Manfred Bebermeier die Straßengräben in Fischbeck durch den Bauhof ausgehoben und einige Durchlässe erneuert worden. Die „wirklichen Schwachpunkte“ des Ableitungssystems, so betonen Einwohner des Weserdorfes, liegen aber immer noch im Bereich der Waldhofstraße, an der Sudetenstraße und am Hemsener Weg. Fischbecks Ortsbürgermeister, Günter Peschke, will sich bei einem Ortstermin bis Mitte April einen genaueren Eindruck verschaffen und alle Beteiligten zu einem Gespräch bitten. „Es ist notwendig, in dieser Sache einen Konsens mit Politik, Verwaltung, Landwirten und Anliegern zu finden“, sagt Peschke. Insbesondere sei auch die Mithilfe der Landwirte gefragt. „Ein bepflanzter Grünstreifen am Rande der Felder oder eine Hecke wären schon eine große Hilfe“, lautet ein Argument aus der Versammlung.

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