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Immer mehr junge Leute zieht es am Vatertag an Fischbecker Kiesteiche / Polizei und Stadtverwaltung besorgt

Problem mit betrunkenen Jugendlichen

Hessisch Oldendorf. „Es ist eine hervorragende Dienststelle, in der die Arbeit mit den berufserfahrenen Kollegen ausgezeichnet klappt“, stellt Polizeihauptkommissar Uwe Dorndorf fest. Der Fuhlener leitet derzeit die Polizeistation in der Rüschstraße. „Eigentlich ist Wolfgang Römer seit dem 1. September des vergangenen Jahres unser Chef, aber der Polizeihauptkommissar wird noch in Hameln gebraucht“, erklärt der Polizeibeamte.

veröffentlicht am 20.01.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 05:41 Uhr

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Autor:

Barbara Jahn-Deterding
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Beim Neujahrsgespräch mit Vertretern der Stadtverwaltung zieht Uwe Dorndorf eine durchweg positive Bilanz des Jahres 2013. „Die Großveranstaltungen in Hessisch Oldendorf, also der Karneval, das Felgenfest und das Käfertreffen, verliefen aus polizeilicher Sicht unproblematisch“, sagt der Dienststellenleiter. Seine Kollegen und er beobachteten allerdings mit Besorgnis „die Zunahme großer Partys am Vatertag. Es waren im letzten Jahr zwischen 500 und 600 junge Leute, die sich an den Kiesteichen in Fischbeck zum Kampftrinken getroffen haben und deren Mutproben dann beispielsweise darin bestehen über die B 83 zu laufen“, sagt Dorndorf. „Wir sollten gemeinsam überlegen, wie wir die Situation am Surfteich entschärfen können“, wendet er sich an Wolfgang Linde, Leiter des Ordnungsamtes im Rathaus, und den stellvertretenden Verwaltungschef Frank Werhahn. Man müsse sich darüber im Klaren sein, dass bei einem Verbot, an die Kiesteiche zu ziehen, die Jugendlichen vermutlich einen anderen Platz suchen, sagen die Polizisten.

Eine Zunahme gibt es bei der Zahl der Autoaufbrüche. „Besonders an den Parkplätzen Schillat-Höhle, an der Weserbrücke in Fuhlen und an der Försterlaube werden die Autos geknackt und ausgeräumt“, zählt Uwe Dorndorf auf. „Das sind überörtliche Täter, die gewerbsmäßig unterwegs sind und blitzschnell zuschlagen“, macht er deutlich. Die Möglichkeit der Polizei sei eingeschränkt, es liege vielmehr in der Verantwortung jedes Einzelnen, keine Wertgegenstände im Auto liegen zu lassen, appelliert er an Wanderer und Spaziergänger.

Auf Nachfrage von Frank Werhahn zur personellen Situation in der Hessisch Oldendorfer Polizeistation erklärt der Dienststellenleiter: „Wir sind momentan mit 14 Vollzugsbeamten besetzt, mit Polizeikommissarin Sabrina Neumann haben wir eine Frau dabei.“ Polizeihauptkommissar Dorndorf betont mit Blick auf die Personalpolitik des Landes Niedersachsen: „Wenn wir unsere gute Arbeit aufrechterhalten wollen, dürfen wir zukünftig keinesfalls weniger werden.“



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