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Errichtung der Stellplätze für Wohnmobile kommt nicht ins Rollen

Potenzieller Investor in „Bringschuld“

Rohdental. Eigentlich sollte längst eine Entscheidung in Sachen Wohnmobilstellplätze am Kalkofen gefällt werden. Schon für den 16. Dezember kündigte der Ortsrat Rohdental an, darüber abzustimmen, ob und wie der potenzielle Investor aus den Niederlanden seine Idee in Rohdental verwirklichen kann (wir berichteten). Zwar seien laut Heiko Wiebusch, Leiter des Fachbereichs für Wirtschaft und Bauen im Rathaus, die Voraussetzungen für die weitere Planung geschaffen, der Interessent dagegen stehe mittlerweile in „Bringschuld“. Die Stadt habe für den Platz das nötige Planungsrecht geschaffen, der Bebauungsplan sei ebenfalls abgeschlossen. Da der Investor aber neben den ursprünglich geplanten 20 Wohnmobilstellplätzen und vier mobilen Ferienhäusern noch weitere feste Gebäude errichten will, müsse dieser jetzt die dazugehörigen Pläne vorlegen, sodass anschließend unter Umständen der Bebauungsplan geändert werden kann. „Genau genommen handelt es sich um zwei Grundstücke, von denen keines im Besitz der Stadt ist“, so Wiebusch. Ob eines davon schon verkauft ist, könne er nicht sagen.

veröffentlicht am 20.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 07:21 Uhr

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Autor:

von Julia RAu
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Im Gespräch mit der Dewezet verriet Louck Jansen aus der Nähe von Utrecht, dass er sogar Interesse daran hätte, den Platz zu kaufen. Außerdem seien schon alle Pläne fertig, bisher scheitere die Umsetzung an der Finanzierung. Der Niederländer setzte auf die Banken vor Ort. Da die aber nach seinen Angaben nicht an dem Projekt interessiert sind, suche er erneut nach Investoren. „Eigentlich habe ich vor, ein Wellness-Center mit kleinen Ferienwohnungen zu bauen“, sagte er. Bislang hat Jansen 20 000 Euro ausgegeben, fast alles, um die nötigen Unterlagen zu bekommen. Dabei hatte er sich doch extra das vermeintlich unbürokratischere Deutschland ausgesucht, um seine Vision zu verwirklichen. „In den Niederlanden würde das alles noch viel länger dauern, etwa zehn bis 15 Jahre. Da laufen die Dinge viel kleinbürgerlicher als in Deutschland.“ Er sieht zudem sehr großes Potenzial in der Region, denn „die Tatsache, dass das Weserbergland an einer Märchenstraße liegt, wird meiner Meinung nach sehr unterschätzt. Das hat schließlich eine große Bedeutung und ist für Ausländer sehr interessant“. Jansen wähnt in Bürgermeister Harald Krüger einen großen Unterstützer und ist guter Dinge, dass das Wellness-Center entstehen wird. Auch wenn der Weg bis dahin noch sehr weit scheint. Der Rohdentaler Ortsbürgermeister Friedrich Meier (SPD) ist nicht ganz so geduldig mit Jansen. „Wenn er nicht bald in die Gänge kommt, werden wir selber einen Stellplatz für Wohnmobile ausweisen.“ Die Idee kam im Ortsrat schon Anfang 2012 auf, lediglich vier Wohnmobilstellplätze mit wenig baulichem Aufwand in der Nähe des Rohdener Waldbades einzurichten. Der Antrag dazu war damals gescheitert. Meier sagte, er hätte ebenfalls ein Interesse daran, dass die Stellplätze kommen, wolle aber nicht ewig warten und hat nicht weiter mit Jansen gesprochen. Er kündigte an, das Thema bei der nächsten Ortsratssitzung im März noch einmal anzusprechen. „Es ist für uns alle wichtig zu wissen, was passiert.“

Stellplätze für Wohnmobile wollen sowohl die Stadt als auch der potenzielle Investor. Ob am Kalkofen oder an anderer Stelle, wird im März erneut diskutiert.Wal



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