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Junge Oper für Grundschüler mit ausdrucksstarkem Gesang, verständlichen Dialogen und witziger Darstellung

Popel, Ohrenschmalz und Pupse für den Zaubertrank

Heßlingen (ah). Sägefisch Sascha kennt die sechs Grundstimmen der Oper genau. Mit umwerfendem Charme versteht er es, sein Wissen an Heßlinger Grundschüler und Kindergartenkinder weiterzugeben. Was Requisiten und Bühnenbild sind, erklärt Alexander U. H. Schubert von der „Jungen Oper“ – erst dann erleben mehr als 100 Kinder in der Grundschule Sonnental die mitreißende Opernaufführung „Rusalka“.

veröffentlicht am 05.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 03:41 Uhr

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Der Inhalt der 1901 uraufgeführten tschechischen Oper Antonin Dvorák, „Rusalka“, ähnelt Andersens Märchen „Die kleine Meerjungfrau“. In der für Kinder bearbeiteten Fassung der Jungen Oper verliebt sich Nixe Rusalka in einen Prinzen. Die Seehexe hilft ihr Mensch zu werden, dafür muss Rusalka aber ihre Stimme opfern. Sie gewinnt die Liebe des Prinzen, der vor der Hochzeit unsicher wird und sich einer Fürstin hingibt. Rusalkas Vater, der Wassermann, holt seine verzweifelte Tochter zurück und gibt ihr ihre Stimme wieder. Am See findet der unglückliche Prinz Rusalka wieder und gelangt durch einen Kuss in ihre Wasserwelt, in der die beiden ihr Glück finden.

„JO! Junge Oper“, in Heßlingen vertreten durch Bariton Alexander U. H. Schubert als Erzähler, Wassermann und Seehexe, Prinz Gernot Koppitz (Tenor) und Rebecca Simon als Rusalka (Sopran), ist deutschlandweit unterwegs, um Schüler in die Welt der Oper einzuführen. Mit ausdrucksstarkem Gesang, verständlichen Dialogen, mit spritziger und witziger Darstellung begeisterten sie. Herrlich, der ständig nach seinem Dreizack suchende Wassermann oder die verliebte Rusalka mit ihrer Klobürste! Dass das Spiel phasenweise mitten im Publikum stattfand, Sänger und Requisiten zum Greifen nahe waren, schürte die Aufmerksamkeit. Eine kindgerechte und beeindruckende Art und Weise, das Tor zur Oper für junge Menschen weit zu öffnen.

Rusalka und die Kinder lachen sich kaputt, als die Seehexe für ihren Zaubertrank Popel, Ohrenschmalz und Pupse einsammelt.

Foto: ah

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