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Immer mehr Jugendliche treffen sich an Fischbecker Teichen / Ermittler wollen Vorgehen mit Behörden abstimmen

Polizei sorgt sich um Sicherheit bei Mai-Feiertagen

Hessisch Oldendorf. Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt, aber die Beamten der Hessisch Oldendorfer Polizei sind gedanklich schon im Mai angekommen. Denn mit dem 1. Mai und Himmelfahrt stehen ihnen zwei Tage bevor, die nach den Erfahrungen der letzten Jahre nicht unbedingt etwas mit dem Charakter eines Feiertags zu tun haben werden. „Es werden von Jahr zu Jahr mehr Jugendliche, die sich an diesen Tagen an den Fischbecker Teichen treffen. Leider ist dabei häufig viel Alkohol im Spiel und das Gelände wird vermüllt verlassen“, beklagt Polizeihauptkommissar Uwe Dorndorf.

veröffentlicht am 19.01.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 07:21 Uhr

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Autor:

Barbara Jahn-Deterding
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„Wir werden in Kürze Gespräche mit Vertretern der Stadt Hameln und des Landkreises Hameln-Pyrmont führen, um eine gemeinsame Vorgehensweise zu erarbeiten. Das Problem ist die Zielformulierung“, erklärt Wolfgang Römer, seit April vergangenen Jahres Leiter der Polizeidienststelle in der Hessisch Oldendorfer Rüschstraße. Der Polizeihauptkommissar betont, dass sich die Vertreter der Stadt Hessisch Oldendorf und der Polizei „einig darüber sind, dass wir nicht als Spaßbremsen auftreten wollen, es aber wenig nützt, wenn wir das Gebiet von der Hessisch Oldendorfer Seite her weiträumig absperren, die jungen Leute dann aber über Wehrbergen doch zu den Teichen gelangen.“ Entscheidend aus Sicht der Polizei sei dabei nicht die Verunreinigung des Geländes, das sich in Privatbesitz befindet, sondern die außerordentlich gefährliche Situation unmittelbar an der B 83 und der Bahnlinie.

„Da sind zum einen die Jugendlichen, die alkoholisiert die Bundesstraße oder die Bahnschienen überqueren, und zum anderen gibt es unbegreiflicherweise Eltern, die auf der B 83 parken, um ihre Kinder abzuholen“, führt Wolfgang Römer aus. „Wir sind uns darüber im Klaren, dass bei solchen Massenevents eine besondere Gruppendynamik entsteht, umso wichtiger ist eine im Vorfeld abgestimmte einheitliche Vorgehensweise“, fährt der Dienststellenleiter fort.

Die Erörterung der Problematik über das Vorgehen an den beiden Feiertagen nahm beim Neujahrsfrühstück, zu dem Bürgermeister Harald Krüger die Mitarbeiter der Polizeistation eingeladen hat, breiten Raum ein. Das Stadtoberhaupt übermittelt nicht nur den Dank der Politiker an die Beamten, sondern versichert: „Wir sind sehr froh über die enge Abstimmung zwischen der Polizei und der Stadt, nicht nur bei Großveranstaltungen wie dem Karneval, dem Felgenfest, den Kirmesfesten oder am Himmelfahrtstag.“

Wolfgang Römer lobt die „optimale Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern der Stadtverwaltung und der Polizei“. Der Polizeihauptkommissar gibt seiner Hoffnung Ausdruck, dass „durch die kurzen Wege und das unproblematische Miteinander nicht zuletzt das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger gestärkt wird“. Der Leiter der Polizeidienststelle zeigt sich zufrieden darüber, dass „wir im vergangenen Jahr im Stadtgebiet von schweren Unfällen verschont geblieben sind, die Kriminalität in allen Bereichen rückläufig ist und wir bei der Aufklärungsquote führend im Landkreis Hameln-Pyrmont sind“.



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