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Und am Ende trifft es auch den privaten Kunden / Noch im Frühsommer soll es zum Vertragsabschluss kommen

Poker um Konzessionsverträge mit Energieversorgern

Hessisch Oldendorf (bj). Die Konzessionsverträge der Stadt Hessisch Oldendorf mit dem Energieversorger e.on Westfalen Weser für Strom laufen zum Ende 2011 und für Gas Ende 2013 aus. Fest steht, dass es keinen neuen Vertrag in alter Form geben wird: Die Stadt will eine Netz-Gesellschaft mit kommunaler Mehrheit gründen, erklärte kürzlich Bürgermeister Harald Krüger. Das eröffnet die Möglichkeit, Netzentgelte in die städtische Kasse fließen zu lassen. Auf die Fragen, was haben private Verbraucher damit zu tun, sie können doch frei wählen, bei wem sie Strom und Gas kaufen, antwortet Georg Joschko, Geschäftsführer der Stadtwerke Hessisch Oldendorf: „Es geht in den Konzessionen nicht um den Energievertrieb, sondern um das Wegerecht für die Gas- und Stromleitungen im Gebiet der Stadt Hessisch Oldendorf“ – will sagen: Egal, wer die Wegerechte für das Leitungsnetz erwirbt, die Wahl des Strom- oder Gasanbieters bleibt auch weiterhin den Abnehmern überlassen.

veröffentlicht am 04.02.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 23:21 Uhr

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Vertreter der Stadt verhandeln momentan mit vier Energieversorgern, die sich um die Rechte beworben haben. Dass die Stadtwerke Hameln, die Stadtwerke Rinteln, RWE oder e.on Westfalen Weser ein starkes Interesse daran haben, den Zuschlag zu bekommen, ist verständlich. „Wer den Zuschlag bekommt, hat das Monopol des Wegerechts. Nur er darf Leitungen legen und betreiben, muss aber auch dafür sorgen, dass eine sichere Versorgung gewährleistet wird“, erklärt Georg Joschko in der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Kultur. Da im Strom- oder Gaspreis automatisch ein Netzentgelt enthalten ist, werde es also auch für den privaten Verbraucher von Bedeutung sein, welcher der Bewerber den Zuschlag erhält. „Je effektiver ein Netzbetreiber ist, je günstiger ist auch der Strom- und Gaspreis für den Privatverbraucher“, erläutert Georg Joschko. In der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Kultur stellte der Geschäftsführer der Stadtwerke Hessisch Oldendorf dar, dass derzeit die Auswertung der Angebote laufe und man seitens der Stadt davon ausgehe, dass es im Frühsommer zum Vertragsabschluss komme.



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