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Ehemaliger VW-Vorstandsvorsitzender übernimmt Schirmherrschaft / Stadt sichert Unterstützung zu

Plätze für Käfertreffen nach vier Tagen weg

Hessisch Oldendorf (doro). Das Top-Ereignis des kommenden Jahres wirft seine Schatten voraus: Innerhalb von vier Tagen waren die Plätze für das Käfertreffen in Hessisch Oldendorf ausgebucht. „649 Fahrzeuge sind angemeldet“, sagt Traugott Grundmann, der das Treffen mit seinem Sohn Christian organisiert, und die Gäste kommen wieder aus aller Welt. Insgesamt 24 Nationen sind es bis jetzt, die vom 21. bis 23. Juni 2013 beim 6. Internationalen VW-Veteranentreffen vertreten sind.

veröffentlicht am 05.05.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 19:21 Uhr

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Der Erste, der sich angemeldet hat, kommt aus dem entferntesten Teil der Erde: Philip Coyle reist aus Auckland/Neuseeland an – mit seinem NZ Split Bug von 1952. Die zahlenmäßig stärkste Gruppe kommt aus England: 140 Teilnehmer setzen von der Insel über, die meisten davon eingefleischte T1-Bulli-Camper. Aber auch in der skandinavischen VW-Veteranen-Szene ist das Treffen ein Begriff: 30 Gäste kommen aus Norwegen, 15 aus Schweden und 13 aus Finnland.

Mit 650 gemeldeten Fahrzeugen, Hunderten von luftgekühlten Besucherfahrzeugen, 40 000 Besuchern und über 1450 Teilnehmern aus 32 Nationen war das VW-Veteranentreffen 2009 das bisher größte der Welt für Käfer bis 1957, und das rasante Anmeldeverhalten lässt ahnen, dass sich das nächste Event im beschaulichen Hessisch Oldendorf in ähnlich großer Dimension abspielen wird. Auch 2013 wird die Innenstadt für den normalen Verkehr gesperrt – die alten Fahrzeuge dürfen natürlich hinein – und für die Camper steht an diesem Wochenende das Gelände des ehemaligen Berliner Schullandheims sowie die Sportplätze zur Verfügung.

Theoretisch könnten sie doppelt so viel Platz füllen, sagt Traugott Grundmann, doch eine solche Größenordnung bringe bisher nicht lösbare organisatorische Schwierigkeiten mit sich. Das fange schon bei der Suche nach einem weiteren geeigneten Gelände für die Camper an. Dankbar sind die Organisatoren deshalb, wenn sich Leute melden, die von Übernachtungsmöglichkeiten wissen oder selbst Betten anbieten können. Eine Zusicherung der Stadtverwaltung, sich im Juni 2013 um die logistischen Probleme zu kümmern, gibt es bereits, sagt Traugott Grundmann. Besonders wichtig ist dem Hessisch Oldendorfer Unternehmer die Unterstützung der Bürger: „Die Einwohner der Stadt sollen sich bei diesem Treffen als Teil des Ganzen fühlen“, betont er. Der Werbering werde sich ebenfalls einbringen.

Bereits viermal haben sich Traugott und Christian Grundmann mit ihrem Team im Vorfeld bereits getroffen, um sich mit der Durchführung zu befassen. Alle seien höchst motiviert und ab Anfang des nächsten Jahres werde die Frequenz der Treffen kontinuierlich steigen. Fest geplant sind auch diesmal eine Tauschbörse für Ersatzteile auf dem Hof des Münchhausengutes sowie eine Rundfahrt. Dabei sollen verstärkt die Ortschaften im Stadtgebiet angefahren werden, auch eine Überfahrt mit der Weserfähre ist im Routenplan vorgesehen. Und das Fernsehen wird auch dabei sein: Der NDR habe angekündigt, das Treffen zu begleiten, sagt Grundmann.

Dass das Treffen international einen hervorragenden Ruf genießt, lässt sich übrigens auch an den illustren Gästen messen: Die Schirmherrschaft für das Ereignis hat Professor Karl Hahn, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des VW-Konzerns, übernommen.

Weitere Informationen zur Anmeldung, Teilnehmerzahl, Unterkunft, teilemarkt unter www.uraltkaefer.de



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