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Patronensammler im scharf bewachten Baxmann-Zentrum

Hessisch Oldendorf (ah). Schützen mussten früher gute Zähne haben: „Damit brachen sie Papierpatronen auf“, erzählt Rudi Keim angesichts einer 17,5 Millimeter Flintenpatrone aus dem Jahre 1845.

veröffentlicht am 06.05.2012 um 17:12 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 19:21 Uhr

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 Das darin befindliche Schwarzpulver sei in die Flinte geschüttet, darauf „mit Schmackes“ die Kugel gestoßen und das Ganze dann mit einem externen Zündhütchen gezündet worden, fährt der Präsident der deutschsprachigen Gruppe der Europäischen Patronensammlervereinigung (ECRA) fort. Diese traf sich unter Ausschluss der Öffentlichkeit im scharf bewachten Baxmann-Zentrum.
 Die Hälfte der 400 Mitglieder sind vor Ort, dazu internationale Gäste: Schützen, Jäger, Waffensammler, Feuerwerker, Angehörige von Polizei, Bundeswehr und Bundesgrenzschutz. Sie alle teilen die Leidenschaft für Patronen, Hülsen und Geschosse, tauschen sich aus und erfahren neueste Forschungsergebnisse. Die meisten stellen ihre gesammelten Schätze aus, so dass die Entwicklung der Munition von der Papierpatrone bis heute nachvollziehbar wird.
 Zu sehen sind Stiftfeuerpatronen von 1900 oder mit Wildtiermotiven bedruckte Schrotpatronenhülsen.



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