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Erinnerung an die friedliche Revolution

Pappkartons trennen Kirche und Gemeinde

Hessisch Oldendorf (ah). Im Mittelgang der evangelisch-lutherischen Marienkirche, durch die sonst Brautpaare schreiten, steht nun eine Mauer – aus Pappkartons. Zur Erinnerung an Ostdeutschland im Oktober vor 20 Jahren. Bei der friedlichen Revolution in Leipzig äußerten Hunderttausende ihren Ruf nach Freiheit und Demokratie und sorgten dafür, dass die Mauer zu bröckeln begann. Symbolisch trennt Pastor Michael Hensel nun seine Gemeinde. Mit Auszügen aus einer Veröffentlichung der Bundeszentrale für politische Bildung ließ er die Dramatik jener Zeit aufleben. So nahm die Mauer für viele Besucher zunehmend historische Gestalt an, wirkte beengend und bedrückend. In jedem Gottesdienst bis zum Volkstrauertag am 15. November soll die Mauer Stein für Stein abgebaut werden – die ersten sind bereits gefallen.

veröffentlicht am 19.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 02:41 Uhr

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Pastor Michael Hensel hinter der Mauer in der St.-Marienkirche.

Foto: ah

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