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CDU-Stadtverband Hessisch Oldendorf bereitet sich auf Europawahl vor / Langjährige Mitglieder geehrt

Otto Deppmeyer: Abitur nach zwölf Jahren ist zeitgemäß

Hessisch Oldendorf/Zersen (jak). Die bevorstehende Europawahl und auch die im September stattfindende Bundestagswahl zählten zu den wichtigen Themen der Jahresversammlung des CDU-Stadtverbandes, zu der 30 der 180 Mitglieder erschienen. Im Mittelpunkt stand dabei die Organisation des Wahlkampfes, wie zum Beispiel die Besetzung der Informationsstände. Für die Bundestagswahl erinnerte Vorsitzender Horst Jeske in seinem Bericht daran, dass Hans Peter Thul wieder die volle Unterstützung des Stadtverbandes und seiner Mitglieder gelte.

veröffentlicht am 29.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 10:41 Uhr

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Als Gast begrüßte Vorsitzender Horst Jeske den Landtagsabgeordneten Otto Deppmeyer. Sein Thema: Die Wirtschaftskrise und ihre Folgen für Bund und Länder. „Der Bundeshaushalt weist ein Defizit von 80 Milliarden Euro aus, und das ohne Bürgschaften an Banken“, erläuterte Deppmeyer. „Und auch die versprochene Rentenerhöhung wird ebenfalls nur mit Schulden bezahlt.“ Vor diesem Hintergrund mache die Diskussion um Steuersenkung bei allgemein sinkenden Steuereinnahmen Sorgen.

Wichtig: Aufbau der Lehrerversorgung

Zum Thema Schulpolitik sagte Deppmeyer, dass in den kommenden zwei Jahren die volle Lehrerversorgung aufgebaut werden müsse. Allerdings: Die oft kritisierte Umwandlung zum Abitur nach zwölf Jahren sei mit Blick zu den europäischen Nachbarn absolut zeitgemäß. „Viele Vorwürfe sind nicht berechtigt“, bekräftigte Deppmeyer. Kritik übte er dagegen daran, dass Teile der Schule in Hessisch Oldendorf „nach nicht mal 60 Jahren nur noch abrissfähig“ seien und machte die schlechte Wärmedämmung dafür verantwortlich.

Horst Jeske und seine Stellvertreterin Astrid Bartling ehrten Franz Dziadek für 45 Jahre, Friedrich-Wilhelm Bredemeier und Friedrich Pöhler für je 25 Jahre treue CDU-Zugehörigkeit.

Horst Jeske (li.) und Astrid Bartling ehrten Friedrich-Wilhelm Bredemeier, Franz Dziadek, Friedrich Pöhler (v. li.).

Foto: jak

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