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Da die Zahl der Senioren steigt, möchten sie mehr Geld

Ortsräte sehen alt aus

Hemeringen. Auch der Ortsrat Hemeringen/Lachem hat mehr Geld gefordert, um Senioren betreuen zu können. Die Politiker möchten, dass die Stadt die Haushaltsmittel für das kommende Jahr um 100 Euro auf dann 1750 Euro aufstockt. Diesen Beschluss fassten die Politiker einstimmig während ihrer jüngsten Sitzung. „Wir würden uns für die Weihnachtsfeier mehr wünschen“, sagte Ortsbürgermeister Klaus Brzesows-ki (SPD).

veröffentlicht am 16.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 11:41 Uhr

Autor:

VON ROBERT MICHALLA
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Damit liegt der Ortsrat voll im Trend, denn zuvor hatten auch schon andere Ortsräte mehr Geld gefordert. So möchten die Politiker in Hohenstein 400 Euro mehr, um auch Senioren betreuen zu können. Zuvor hatten auch die Ortsräte in Fischbeck, Hessisch Oldendorf und Rohdental mehr Geld beantragt.

Warum sie mehr Geld haben möchten? Ganz einfach: Schuld ist der demografische Wandel. Denn die Zahl der älteren Menschen steigt. Daher kommen auch mehr Besucher zum Beispiel zu den Weihnachtsfeiern – und das treibt die Kosten. Allein in Fischbeck und Weibeck leben aktuell 240 Menschen, die 80 Jahre oder älter seien.

Die Vielzahl der Senioren macht den Ortspolitikern auch auf andere Weise zu schaffen: Sie müssen bei der Weihnachtspäckchenaktion die Pakete an die Senioren selbst verteilten.

Nun muss der Rat der Stadt über die Anträge entscheiden. Weil es sich um freiwillige Leistungen handelt, muss die Stadt das Geld, dass die Ortsräte fordern, an anderer Stelle sparen. Schließlich schiebt die Stadt ein Defizit in Höhe von 1,3 Millionen Euro vor sich her.



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